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Für eine Handvoll Dollar

Für eine Handvoll Dollar / Für ein paar Dollar mehr

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Maultrommelwirbel. Und Tusch. Mit Sergio Leones "Für eine Handvoll Dollar" (1964) und dem Nachfolger "Für ein paar Dollar mehr" (1965) sind nun zwei der bekanntesten und auch besten Italo-Western aller Zeiten auf DVD zu haben. Paramount veröffentlicht nach "Spiel mir das Lied vom Tod" auch diese beiden Klassiker und hat sich dazu noch einen besonderen Spaß ausgedacht.

Der Western-Fan hat die Auswahl: Die Filme lassen sich entweder einzeln (als Doppel-DVD-Box), beide (folglich vier DVDs) oder gar in einer Holzbox erwerben, die sich unter den Sondereditionen in der heimischen DVD-Sammlung sicher gut macht, jedoch an die 50 Euro kostet. Dafür gibt's neben den beiden Filmen und dem gesamten Bonusmaterial als Zugabe eine gravierte Metalltaschenuhr, eine silberne Dollarmünze sowie Original-Filmstreifen. Sehr stilvoll.

Zunächst brechen die verfeindeten Banden von San Miguel gefährliche Zeiten an, als ein namenloser Fremder (Clint Eastwood) in das mexikanische Kleinstädtchen kommt. Er schließt sich den Rojo-Brüdern an und metzelt einige Mitglieder der Baxter-Bande nieder. Doch dann beginnt er, die beiden Clans gegeneinander auszuspielen. Der Plan des geheimnisvollen Mannes wird aber von der schönen Marisol (Marianne Koch) durchkreuzt. Der zweite Teil beschreibt die Jagd nach dem Kopfgeld für den ausgebrochenen Banditen El Indio, bei der der elegante Colonel Mortimer (Lee Van Cleef) und Killerschreck Monco (Clint Eastwood) zuerst mal Konkurrenten sind. Doch dann machen die beiden gemeinsame Sache.

Viele prominente deutsche Namen finden sich sowohl in "Für eine Handvoll Dollar" als auch in "Für ein paar Dollar mehr". Unter anderem stehen Marianne Koch und Klaus Kinski auf der Besetzungsliste. Abgehalftert präsentierten sich damals hingegen die amerikanischen Western-Helden John Wayne und Robert Mitchum, als Sergio Leone mit dem Auftakt seiner Dollar-Trilogie ("Zwei glorreiche Halunken" folgte 1966) die Ära des Italo-Western einläutete.

Offensichtlich ist auf der ersten Blick, welche Mühe man sich bei der Restauration des Materials machte. Die Filme wurden überarbeitet und enthalten nun insgesamt 17 Minuten zusätzliches Material im Vergleich zu den deutschen TV-Fassungen. Das Bild präsentiert sich mit leuchtenden Farben und ohne wesentliche Schäden. Der Sound liegt in der englischsprachigen Version in einem außergewöhnlich guten 5.1-Upmix vor, der in jedem Falle der deutschen Mono-Version vorzuziehen ist. Herausragend: Ennio Morricones Soundtrack.

Unter den Extras (Für eine Handvoll Dollar" 75 Minuten lang, "Für ein paar Dollar mehr" 60 Minuten) finden sich eine Reihe von Interviews, unter anderem mit Clint Eastwood und dem Sergio-Leono-Biografen Christopher Frayling, der auf beiden DVDs auch den äußerst fundierten Audiokommentar spricht. Dazu kommen Featurettes rund um die Restauration des Films, um die Drehorte und vieles mehr.

Kai-Oliver Derks

bewertungsbox

bildformat 2,35:1 (anamorph)
sprachen Englisch (5.1 / 2.0 Mono), Deutsch (2.0 Mono)
untertitel Deutsch, Englisch
extras "Für eine Handvoll Dollar": Audiokommentar; Interviews; Featurettes; Drehortvergleiche; Infos zur Restauration; Trailer & Spots. "Für ein paar Dollar mehr": Audiokomm
laufzeit 224 Min.
tonsystem Dolby Digital
regionalcode Regionalcode 2
preis ca. 32 Euro
bewertung bild gut
bewertung ton gut
bewertung extras sehr gut

Credits:
(I / E / D 1964 / 1965, R: Sergio Leone, D: Clint Eastwood, Gian Maria Volonté, Lee van Cleef u.a.)


"Für eine Handvoll Dollar" sowie "Für ein paar Dollar mehr" erscheinen nun sowohl einzeln als auch als Box sowie als Limited Edition samt Holzkiste.
"Für eine Handvoll Dollar" sowie "Für ein paar Dollar mehr" erscheinen nun sowohl einzeln als auch als Box sowie als Limited Edition samt Holzkiste. (Paramount)

Die Limited Edition in der Holzbox enthält als Zugabe eine gravierte Metalltaschenuhr, eine silberne Dollarmünze sowie Original-Filmstreifen. Kostenpunkt: insgesamt knapp 50 Euro.
Die Limited Edition in der Holzbox enthält als Zugabe eine gravierte Metalltaschenuhr, eine silberne Dollarmünze sowie Original-Filmstreifen. Kostenpunkt: insgesamt knapp 50 Euro. (Paramount)

Clint Eastwood setzte mit sich "Für eine Handvoll Dollar" ein filmisches Denkmal. Es sollten viele weitere folgen.
Clint Eastwood setzte mit sich "Für eine Handvoll Dollar" ein filmisches Denkmal. Es sollten viele weitere folgen. (Paramount)

Datum: 16.10.2005

Diskussion: "Für eine Handvoll Dollar"

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Artikel ID 160405

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