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Der Wein

Voller Körper, weicher Abgang

(tsch) Rund 25 Liter Wein trinkt der Deutsche pro Jahr. Das ist im Vergleich zu anderen Ländern immer noch recht wenig. Wenn man jedoch die aktuellen Zahlen mit jenen von 1999 vergleicht, wird deutlich, dass der Pro-Kopf-Konsum hierzulande seitdem stetig stieg. Außerdem, so die Ergebnisse diverser Langzeitstudien, steigert Wein - in Maßen genossen - das Wohlbefinden und beugt schweren Krankheiten vor. Doch wovon unterscheidet sich ein guter Tropfen von einem schlechten? Und was meint der Kenner, wenn der Wein "adstringierend" ist oder "dem Höhepunkt zustrebt"? Ein Blick ins Internet hilft, sich in diesem Mikrokosmos zurechtzufinden.

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Um sich nicht nur mit dem Getränk an sich, sondern auch mit der Geschichte des vergorenen Traubensaftes vertraut zu machen, empfiehlt sich zunächst ein Blick auf www.wein-rebsorten.de. Hier bekommt der User eine grobe Zusammenfassung über die Geschichte der Weinherstellung. Außerdem erläutert die Seite, wie Rot-, Weiß- und Roséwein zu ihren Farben kommen. Auch bietet sie einen kleinen Überblick über die bekanntesten Rebsorten und ihre Eigenschaften. Die knappen, aber pointierten Texte sind verständlich und führen den Laien behutsam in die Faszination des Jahrtausende alten Genussmittels ein.

Wesentlich ausführlicher, und damit für Fortgeschrittene geeignet, sind die Informationen, die man auf www.berndsweinwelt.de bekommt. Die Homepage beschreibt ebenfalls die verschiedenen Rebsorten und ihre Eigenschaften. Auch die zahlreichen Weinanbaugebiete mit ihren Charakteristika haben auf der Homepage Platz gefunden. Erstaunlich ist allerdings, dass zwar griechische, aber keine italienischen Anbaugebiete aufgelistet sind. Damit der User nicht die Katze im Sack erwirbt, gibt es Tipps, worauf beim Weinkauf geachtet werden sollte. Zudem kombiniert die Homepage die Lust am Weintrinken mit kulinarischen Genüssen. So gibt es auf berndsweinwelt.de auch verschiedene Kochrezepte, zu denen natürlich auch ein guter Schluck nicht fehlen darf.

Eng mit der gehobenen Art des Weingenusses verbunden sind die amüsant bis kurios anmutenden Weinverkostungen: Da stehen betuchte Herren und Frauen mit Gläsern in der Hand, riechen am Rebensaft, lassen ihn geräuschvoll durch die Mundhöhle über die Zunge gleiten, um ihn nachher in einen Bottich auszuspucken und zu berichten, was sie soeben geschmeckt haben. Was man dann zu hören bekommt, klingt meistens wie eine Geheimsprache. Die sehr liebevoll eingerichtete Seite www.weinclub.ch erklärt das Winzerkauderwelsch. Neben eher fachmännischen Artikeln bekommen auch angehende Connaisseure einen Einblick in die wundersame Welt der Weinsprache. Über 130 Begriffe werden kurz erklärt. Auch Abkürzungen, die die Herkunft des Weines beschreiben, werden hier erläutert. Beispielsweise A.O.C., das ausgeschrieben Appelation d'Origine Contrôlée bedeutet und garantiert, dass die Flasche in Frankreich abgefüllt wurde und keine anderen Weine beigemengt sind.

Einen nicht ganz ernst gemeinten Blick auf die gängigsten Floskeln, die auf jeder Verkostung fallen, wirft www.weinpage.at. Die Seite erklärt, was hinter Umschreibungen wie "ausgesprochen blumig" oder "körperreich, aber geschmeidig" steht. Zu jeder Definition gibt es eine kleine, witzige Karikatur, die das Ganze zusätzlich auflockert. Herrlich unverkrampft geht die Homepage mit der teilweise sehr affektierten Sprache der Weinkenner um. Das bedeutet aber nicht, dass die Macher der Seite sich über die Philosophie des Rebensaftes lustig machen. Ganz im Gegenteil: Schließlich kann nur derjenige, der sich in diesem Metier auskennt, auch mit einem Augenzwinkern darüber berichten. Die Homepage versammelt zudem die interessantesten Düfte, die ein Wein haben kann. "Dunkle Beeren, orientalische Gewürze und Leder, saftig und sehr lang" oder auch "Anis und Eukalyptusanklänge" riechen die passionierten Kenner heraus. Meistens erinnern die Beschreibungen an einen bunten Obstkorb: Zitrusfrüchte, Aprikose, Apfel, Cassis und Waldfrüchte sind gern genommene Früchte, um den Geschmack der verschiedenen Weinsorten zu beschreiben.

Wer es noch anschaulicher mag, dem sei ein Blick ins Videoportal Youtube.com empfohlen. Der User erlebt hier Weinverkoster in Aktion, ohne an kostspieligen Weinseminaren teilnehmen zu können. Der junge Mann im beigefügten Clip beschäftigt sich mit drei Zweigelt-Weinen. Souverän und mit viel Verve beschreibt er Geruch und Geschmack und erklärt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lagerungsarten der Weine. Wer danach immer noch keine Lust auf ein Glas hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Daniel Dreßler


Erste Information über das edle Genussmittel Wein findet man unter www.wein-rebsorten.de
Erste Information über das edle Genussmittel Wein findet man unter www.wein-rebsorten.de (www.wein-rebsorten.de)

Hier wird das Weintrinken nicht nur geliebt, sondern auch gelebt. Auf www.berndsweinwelt.de dreht sich alles rund um die Magie des edlen Genussmittels.
Hier wird das Weintrinken nicht nur geliebt, sondern auch gelebt. Auf www.berndsweinwelt.de dreht sich alles rund um die Magie des edlen Genussmittels. (www.berndsweinwelt.de)

Was bedeutet "dekantieren"? Und was versteht man unter einem "Zweitwein"? Zu mehr als 130 Begriffen aus der Weinsprache gibt die Seite www.weinclub.ch die entsprechende Definition.
Was bedeutet "dekantieren"? Und was versteht man unter einem "Zweitwein"? Zu mehr als 130 Begriffen aus der Weinsprache gibt die Seite www.weinclub.ch die entsprechende Definition. (www.weinclub.ch)

Datum: 03.10.2008

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Diskussion: "Der Wein"

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