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häusliche Energiekosten

Sparsam durch den Winter

(tsch) Es ist wenig erfreulich. Doch klettern die Strompreise jährlich so sicher, wie die Temperaturen sinken. Das allseitige Wehklagen über die Preistreiberei der Energiekonzerne erweist sich dabei als ebenso groß wie unnütz. Doch schlummert auch abseits der populären Wechsel zu Billiganbietern Potenzial, die häuslichen Energiekosten einzudämmen: nach der altbekannten, aber selten voll ausgeschöpften Methode des Stromsparens. Ein Muster von Wert: Denn wer die Umdrehungen seines Stromzählers nachhaltig einzubremsen versteht, hilft nicht nur seiner finanziellen Situation auf die Sprünge, sondern spart überdies wertvolle Ressourcen und nimmt Teil am globalen Unternehmen Klimaschutz.

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Mit fundierten Energiespartipps hilft gleich eine ganze Reihe von Service-Portalen im Internet aus. Als vorbildlich sticht die übersichtlich gestaltete Seite www.stromeffizienz.de hervor, die sich etwas überraschend als staatlich geförderte Initiative verschiedener Stromanbieter entpuppt. Die präsentieren ihr soziales Gewissen indes überzeugend. So findet man nützliche Stromspartipps unterteilt nach den Kategorien Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Heizung, warmes Wasser sowie TV und Computer. Hier wird zurecht der Irrsinn der Stand-by-Funktionen gegeißelt, die richtige Platzierung des Kühlschranks erläutert und über die effiziente Temperaturregulierung der Warmwasserbereitung aufgeklärt. Überdies findet man zu jedem Bereich eine Aufstellung praxisnaher Fragen und Antworten.

Individueller funktioniert die Rubrik "Service". Mit einem allgemeinen "Strom-Check", dem "Stand-by Rechner" sowie diversen Geräte-Checks kann jeder seine persönliche Energiesituation aufschlüsseln und Schwachpunkte erkennen lernen. Darüber hinaus steht eine Datenbank mit effizienten Haushalts- und Bürogeräten zur Verfügung. Wer immer noch Fragen hat, wird auf eine kostenlose 24-Stunden-Hotline verwiesen.

Knapper gestaltet sind die Inhalte der Seite www.stromverbrauch-berechnen.com. Hier findet man zwar eine ganze Reihe kompakter Stromspar-Artikel wie "Die Mikrowelle statt den Herd verwenden" und "Heizkörper nicht zustellen", jedoch gänzlich unsystematisiert. Kernstück des Portals ist der Verbrauchsrechner, der Kostenfallen im Haushalt aufspüren soll. Hierzu gibt man den entsprechenden Geräteverbrauch in Watt, die Tageslaufzeit und den Stromtarif ein und erhält tabellarisch dargestellt einen geschätzten jährlichen Gesamtverbrauch - aufgeschlüsselt nach Kilowatt und Euro. Überdies lassen sich die günstigsten Stromanbieter der unterschiedlichen Regionen Deutschlands aufspüren und im Bedarfsfall Informationen zum Wechsel desselben einholen.

"Clever Geld sparen!" ist auch das erklärte Motto des unabhängigen Service-Portals www.steckdose.de. Im Fokus steht auch hier die Analyse des inzwischen schwer überblickbaren Energiemarkts. So findet man Preisvergleiche, Tarifrechner, ein Verzeichnis der deutschen Energieunternehmen sowie Anmerkungen zur Vorgehensweise beim Anbieterwechsel. Darüber hinaus wurde auch eine Übersicht über die wichtigsten Stromspartipps zusammengestellt, ferner ein "Strom-Lexikon" der Fachbegriffe. Geschichtliche Abrisse der Stromerzeugung allgemein sowie der Erdgasgewinnung im Besonderen ergänzen den Grundkurs Energiekunde, der auch den Biostrom und die erneuerbaren Energien nicht unberücksichtigt lässt. Über deren jeweilige Geschichte, den Entwicklungsstand und entsprechende Anbieter wird ausführlich informiert.

Wer sich insbesondere für den letztgenannten Komplex begeistert, findet weiterführende Hinweise auf der Informationsplattform www.alternative-energie-nutzen.de. Die versteht sich als Sammelbecken für die Einträge umweltbewusster Energielieferanten. Deren Angebote recherchiert man sortiert nach den Kategorien Bioenergie, Erdwärme, Heizanlagen, Solar- und Windenergie. Ebenfalls verlinkt sind denselben Kategorien zugeordnete Artikel weiterer Service-Seiten.

Auch das Bundesumweltministerium zeigt sich im Internet aktiv, fördert die Kampagne des Portals www.klima-sucht-schutz.de. Wenngleich die Problematik in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit angekommen sein sollte, werden einleitend noch einmal der Treibhauseffekt erklärt und die Folgen des Klimawandels beschrieben. Außerdem erhält man auch hier fundierte Energiespartipps und sieht sich mit diversen weiteren Kampagneninhalten konfrontiert. Das "Klimabarometer" etwa ermittelt analog zum bekannten Fernseh-"Politbarometer" vierteljährlich einen Meinungsspiegel der Bevölkerung zum Thema Energiepolitik und Klimaschutz. Überdies stößt man auf kurze Filmbeiträge zum Thema und auf ein sehr schickes, Flash-veredeltes Online-Spiel. Von solchen hintersinnigen Erziehungsmaßnahmen lässt man sich natürlich gerne überrumpeln.

Jens Szameit


Gelungene Image-Politur für die großen Energiekonzerne: Das Service-Portal www.stromeffizienz.de besticht mit praxisnahen Tipps zum Stromsparen.
Gelungene Image-Politur für die großen Energiekonzerne: Das Service-Portal www.stromeffizienz.de besticht mit praxisnahen Tipps zum Stromsparen. (www.stromeffizienz.de)

Dank des Portals www.stromverbrauch-berechnen.com lassen sich Kostenfallen im Haushalt aufspüren.
Dank des Portals www.stromverbrauch-berechnen.com lassen sich Kostenfallen im Haushalt aufspüren. (www.stromverbrauch-berechnen.com)

Die Internet-Seite www.steckdose.de sondiert den Strommarkt und glänzt mit Faktenwissen zum Thema Energie.
Die Internet-Seite www.steckdose.de sondiert den Strommarkt und glänzt mit Faktenwissen zum Thema Energie. (www.steckdose.de)

Datum: 10.10.2008

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Diskussion: "häusliche Energiekosten"

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