Der Herr der Ringe - Die Gefährten: Der erste Teil von Peter Jacksons Fantasy-Saga
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Der Herr der Ringe - Die Gefährten
(tsch) Groß war die Freude der Fans, als bekannt wurde, dass nach der "Herr der Ringe"-Trilogie auch Tolkiens Vorgänger-Werk "Der kleine Hobbit" verfilmt werden soll. Doch die Nachricht, dass Peter Jackson diesmal nur Produzent sein wird und den Regiestuhl Guillermo Del Toro überlässt, kann schon ein wenig ängstigen: Immerhin machte der Mexikaner vorwiegend mit düsteren Filmen wie "Pans Labyrinth" (2006), "Das Waisenhaus" (2007) oder jüngst "Hellboy - Die goldene Armee" (2008) auf sich aufmerksam. Ob das grüne Auenland tatsächlich von einem dunklen Schatten überzogen sein wird, können die Zuschauer wohl erst 2011 feststellen. Nun wiederholt vox den ersten Teil der Jackson-Reihe: "Der Herr der Ringe - Die Gefährten".
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Wahrlich großes Kino, das dem Zuschauer hier präsentiert wird: Peter Jacksons Auftakt-Epos der mit 17 Oscars bedachten Tolkien-Trilogie spielte trotz Überlänge weltweit 870 Millionen Dollar ein. Das Budget für alle drei Teile wird auf 300 Millionen Dollar geschätzt. Alle drei Bücher wurden innerhalb von 18 Monaten mit einer Crew von 2.400 Mitarbeitern und 26.000 Statisten in Neuseeland am Stück verfilmt, um sie im Jahresrhythmus in die Kinos zu bringen.
Jackson, selbstredend ein Fan von Tolkiens Monumentalwerk, arbeitete über sieben Jahre an der Adaption. Und jede Mühe, jeder Dollar, jede Minute Warten sollten sich gelohnt haben: "Die Gefährten" startete 2001 und erreichte am achten Tag bereits die 100-Millionen-Dollar-Marke. In Deutschland zog der Film 11,8 Millionen Zuschauer an, die Warner über eingespielte 82 Millionen Euro jubeln ließen.
Was hatten sich vor dieser Verfilmung nicht alle den Kopf zerbrochen - Fans, Produzenten, Designer, Techniker, vor allem aber der Regisseur. Er war es, der zusammen mit Frances Walsh und Philippa Boyens drei Jahre an den Drehbüchern schrieb. Er war es, der die Geldgeber in Hollywood überzeugen konnte, nicht erst den Erfolg des ersten Teils abzuwarten, sondern gleich alle Teile auf einmal zu drehen - ein einmaliger Vorgang!
J.R.R. Tolkien, der Vater aller Fantasy-Literatur, war der Erste, der literarisch eine komplette Welt erschaffen hat, mit eigener Sprache, eigenen Bewohnern und eigenen Legenden. Generationen von Science-Fiction- und Fantasy-Autoren bedienten sich bei diesem Reichtum an Figuren und Geschichten, die ihrerseits wieder auf Sagen, der Bibel und fernöstlichen Weisheitslehren beruhten.
Im ersten Teil, den vox ohne Anschluss der anderen beiden Filme zeigt, führt Jackson die Figuren ein. Im Mittelpunkt aller Bände steht jedoch ein Ring - "ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden". Er gehört Sauron, dem Herrscher von Mordor, dem "Lande, wo die Schatten drohen". Vor langer Zeit wurde er geschlagen, doch sein Geist überlebte und trachtet danach, den Ring, der ihm die Macht verleiht, Mittelerde zu beherrschen, wieder an sich zu reißen. Dieser gelangte auf wundersame Weise in den Besitz von Frodo (Elijah Wood), einem Hobbit von kleiner Gestalt und mit großen Füßen. Zusammen mit acht Gefährten - zwei Menschen (Viggo Mortensen, Sean Bean), einem Zwerg (John Rhys-Davies), einem Elfen (Orlando Bloom), Gandalf, dem Zauberer (Ian McKellen), und drei weiteren Hobbits - macht er sich auf den gefährlichen Weg nach Mordor, weil der Ring nur dort, wo er einst geschmiedet wurde, vernichtet und so auf ewig dem Bösen entzogen werden kann.
Diesen Ring, der die zwei Seiten der Macht verkörpert, das Gute und das Böse, ihre Möglichkeiten und die damit einhergehende Verführung, jagen fortan alle: Sauron, sein Handlanger Saruman (Christopher Lee), die Ringgeister auf ihren schwarzen Pferden, ja selbst einer der Gefährten, der der Verlockung der Macht nicht widerstehen kann.
Frank Rauscher
Ein Gesicht, das heute jedes Kind kennt: Elijah Wood spielt in allen drei "Herr der Ringe"-Verfilmungen den Ringträger Frodo Beutlin. (vox / Warner Bros.)
Die dunkle Armee Saurons auf dem Vormarsch: Sie suchen den einen Ring für ihren Meister. (vox / Warner Bros.)
Hinter der unauffälligen Gestalt des Waldläufers Aragorn (Viggo Mortensen) verbirgt sich der rechtmäßige König von Gondor. (vox / Warner Bros.)
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