|
Anzeige |
Quantum Of Solace O.S.T.
Diverse Quantum Of Solace O.S.T.Anzeige
Das Entscheidende dieser etwas ratlos machenden Veröffentlichung findet sich ganz am Ende. Nach fast einer Stunde Spielzeit und 23 Tracks gibt das ungleiche Duo aus Jack White und Alicia Keys "Another Way To Die", den Song zum neuen Bond-Kracher mit dem seltsam sperrigen Titel "Ein Quantum Trost". Natürlich ist die Frage nach dem passenden Bond-Song längst ein Politikum. Deshalb und nicht etwa aufgrund künstlerischer Erwägungen wurde der englischen Skandalnudel Amy Winehouse das sicher geglaubte Engagement wieder entrissen. Bond darf töten, aber die Winehouse nicht koksen. Dennoch: Betrachtet man das ungemein harte, rasante und schroffe Bond-Spektakel "A Quantum Of Solace", macht die alternative Wahl schon Sinn. Während Amy Winehouse Erinnerungen an klassische Diven wie Shirley Bassey oder Nancy Sinatra wachgerufen hätte, wuchten White und seine allerdings vernachlässigbare Duettpartnerin den Score aus den Vintage-Years in die rüde Bond-Moderne. "Another Way To Die" spielt wie fast alle 007-Songs mit Elementen des traditionellen John-Barry-Themas. Dazu gibt der White-Stripes-Sänger ein paar seiner schroffen Blues-Riffs, ein wenig kieksenden Gesang, ein Piano und dick auftragende Bläser. Ein Song erwächst aus diesen Versatzstücken nicht wirklich, womit sich White und Keys in der Nähe des auch nicht gerade geglückten Vorgängers "You Know My Name" von Chris Cornell einfinden. Und der Rest? Komponist David Arnold zeichnete für den Filmscore verantwortlich, so wie er das für alle Bond-Abenteuer seit "Der Morgen stirbt nie" (1997) getan hat. Sicher, Arnold macht seine Sache ordentlich. Er untermalt das Action-Stakkato des Spielfilms wuchtig und effektreich. Doch haben die Stücke auch nur hier ihren Platz. "Bond In Haiti", "Night At The Opera" oder "Bolivian Taxi Ride" sind schon durch die Titel gleichsam an ihre Szenen gebunden und wären dort besser verblieben. Denn auf sich gestellt verlieren diese extrem auf Funktionalität gebürsteten Klangspektakel jeglichen Charme. Sich die klassische Bond-Ära der "Goldfinger"- und "Dr. No"-Filme zurückzuwünschen, ist natürlich Unsinn. Für die seligen Tage der John-Barry-Scores gilt das leider nicht. Jens Szameit |
|
| Deutschland - Ein Sommermärchen | |
| Auf dem Cover legte sich Bastian Schweinsteiger, unser aller Basti, den Ball zurecht. Vermutlich mit dem Ventil nach oben, wie es so viele Fußballer gerne tun. Wohin er schoss, ob er traf, wer weiß das ... | |
| Casino Royale | |
| Kaum zu glauben. Zu Beginn seiner Karriere als Doppel-Null-Agent soll es James Bond tatsächlich egal gewesen sein, in welcher Form er seinen Martini zu sich nimmt. Die Frage des Kellners, ob er das Getränk ... | |
| Apocalypto | |
| Wollen Sie viele braun gebrannte, schick tättowierte und leicht bekleidete Muskelkörper sehen? Goa? Den Flug können Sie sich sparen! Gehen Sie doch ins Kino und sehen Sie "Apocalypto" von Mel Gibson, dann ... | |
| Texas Chainsaw Massacre - The Beginning | |
| Warum das Kettensägenmassaker, einer der bescheuertsten B-Movies, der je gedreht wurde (und das war 1974 eine Kunst - also noch bescheuerter als die Konkurrenz), noch einmal gedreht werden musste, weiß ... | |
| Der Spion, der mich liebte | |
| Er kann einem wirklich leidtun, der Roger Moore. Plötzlich will ihn niemand mehr so recht gemocht haben in seiner Rolle als James Bond, die er seit 1973 insgesamt in sieben Filmen übernahm. Die ewige Rangliste ... | |
| Der Morgen stirbt nie | |
| Es hätte wohl auch ein Trick sein können. Theoretisch zumindest. So ähnlich wurde das vor Jahrzehnten schon einmal bei Sean Connery praktiziert, der als Bond seinen Ausstieg erklärte und dann doch noch ... |
| Anzeige |
|
| Anzeige |