"Mission: Impossible"? Natürlich nicht für Tom Cruise
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Mission: Impossible
(tsch) Was lange währt ... Tom Cruise' nächster Film "Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat" kommt endlich in die Kinos. Der Schauspieler, der in den letzten Jahren hauptsächlich durch seine Verbindung zu Scientology und seine Ehe mit Schauspielkollegin Katie Holmes von sich reden machte, übernimmt darin die Titelrolle. Lange sah es aus, als ob der Historienfilm nie auf die Leinwand kommen sollte, wurde der Starttermin doch immer wieder verschoben. Nun ist klar: "Walküre" wird in Deutschland ab 22. Januar zu sehen sein. Zuvor zeigt das ZDF einen von Cruise' größten Erfolgen. Der Agententhriller "Mission: Impossible" (1996) wird im Spätprogramm wiederholt.
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In dem Kassenschlager (Einspielergebnis in den USA rund 180 Millionen Dollar) erhält der junge Agent Ethan Hunt (Cruise) den Auftrag, in Prag einen für die CIA mäßig vorteilhaften Deal zu vereiteln: Ein Unbekannter möchte eine Diskette verkaufen, auf der die Namen sämtlicher aktiver US-Spione gespeichert sind. Bei der Mission kommen Hunts Kollegen ums Leben, darunter auch sein Chef Jim Phelps (Jon Voight). Ethan versucht, das Komplott aufzuklären, und gerät dabei selbst in Verdacht. Nur zwei Ex-Agenten (Ving Rhames, Jean Reno) und Claire (Emmanuelle Béart), die einzige Überlebende des US-Einsatzes, halten zu ihm.
Spannend, aber auch arg übertrieben ist das schon, was Regisseur Brian De Palma und Tom Cruise (auch Produzent des Films) auf die Leinwand zauberten - eine Hubschrauber-Zug-Verfolgungsjagd durch den Eurotunnel inklusive. Aber eben auch sehr erfolgreich. - Die Fortsetzung, John Woos Action-Ballett "Mission: Impossible II" (2000), konnte den Vorreiter mit einem Einspielergebnis von 215 Millionen Dollar sogar noch toppen. Diesen Erfolg versprach man sich auch vom dritten Teil, der 2006 folgte. Doch "Mission: Impossible III" brachte es in den USA auf "lediglich" 133 Millionen Dollar. Man gab dem Super-Scientologen Tom Cruise daran die Schuld.
Die Produktionsfirma Paramount Pictures sah von einer Verlängerung der Verträge mit dem Hollywood-Star ab. Dennoch soll es einen vierten Teil der Agenten-Reihe geben, für dessen Hauptrolle kein Geringerer als Brad Pitt im Gespräch ist. Doch bislang liegen diese Pläne noch auf Eis.
Jan Treber
Geheimagent Ethan Hunt (Tom Cruise) bricht in die Computerzentrale der CIA ein. (ZDF / Murray Close)
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