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Fight Club(cg/tsch) Die beiden ergeben zusammen eine wunderbare Person: Tyler Durden (Brad Pitt) und Jack (Edward Norton). David Finchers Meisterwerk „Fight Club“ ist einer dieser Filme, bei deren Ende man ein wenig traurig wird. Nicht, weil es an sich traurig ist, sondern weil man weiß, dass es zu Ende ist. Und dass man die nächsten ein paar Jahre vergebens auf so ein geniales Filmerlebnis warten wird. Den Ausnahmefilm gibt es nun auch auf Blu-ray. Anzeige Sie nennen sich der "singende, tanzende Abschaum" dieser Welt - eine Gruppe von Männern, die genug haben von der Tristesse des Alltags, von Billigmöbeln aus Schweden und ihrer traurigen Existenz als Bodensatz der Gesellschaft. Um zu spüren, dass sie noch am Leben sind, treffen sie sich in dunklen Kellern und schmutzigen Hinterhöfen - und schlagen sich die Gesichter blutig. Keine Frage: David Finchers "Fight Club" (1999) mit Brad Pitt und Edward Norton in den Hauptrollen zählt zu den verstörendsten Filme der Kinogeschichte. Nun kommt das provokante Anarcho-Märchen in einer Steelbox auf den Blu-ray-Markt - und scheint aktueller denn je. In den USA bekam der Streifen nur die Altersfreigabe für Erwachsene: "R for disturbing and graphic depiction of violent anti-social behavior, sexuality and language." Unsoziales Verhalten: Wahrlich, davon gibt es im "Fight Club" genug. Der Versicherungsgutachter Jack (Edward Norton) weiß jedenfalls irgendwann keine liebevolle Lösung für seine Probleme mehr. Er trifft bei einer seiner zahllosen Reisen durch die USA auf Tyler Durden (Brad Pitt), einen schmierigen Seifenhersteller - und gemeinsam gründen sie den "Fight Club". Ziel des Unterfangens: Orientierungslose Männer bewältigen ihren Frust, indem sie sich gegenseitig verprügeln. Gewalt als Therapie gegen das Abstumpfen. Wobei sich die besondere Note des Films nicht aus seinen blutigen Schlägereien heraus entwickelt. Es ist vielmehr der Alltag mit all seinen Konventionen und Regeln, der hier in Frage gestellt und schließlich mit allen Mitteln bekämpft wird. Das Finale ist deshalb ebenso überraschend wie irritierend - vor allem, weil Finchers Bilder zwei Jahre später von der Realität eingeholt wurden. Gemischte Gefühle dürften sich auch bei den meisten Heimkinobesitzern angesichts der technischen Umsetzung breitmachen. Während die Tonspuren (deutsch und englisch) sowohl in der Original-Kino-6.1 DTS-ES- als auch in der 7.1-DTS-HD-Fassung vorliegen und restlos überzeugen, ist der VC-1-Bildtransfer dürftig ausgefallen. Das Ausgangsmaterial wurde offenbar unbearbeitet und ungefiltert auf die Blu-ray gepackt. Die Folge: Im Gegensatz zum allgegenwärtigen Filmrauschen ist eine Detailschärfe kaum wahrzunehmen, zumal vieles in den dunklen Szenen schlicht vom Schwarz verschluckt wird. Das rund drei Stunden umfassende Bonusmaterial (inklusive vier Audiokommentare, eines Storyboard-Film-Vergleichs und einer interaktive Filmversion mit nicht verwendeten und alternativen Szenen) gleicht größtenteils dem der 2-Disc-Special-Edition auf DVD. Neu hinzu kam eine BD-Live-Funktionalität. Doch online ist nur ein Textinterview mit Edward Norton zu finden, dass bereits in der DVD-Fassung enthalten war. Gerd Hilber bewertungsbox
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Credits:
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