(tsch) Ja, er kommt zurück, der Terminator. Aber erst im Frühjahr. Bis zum Kinostart von "Terminator: Die Erlösung" am 28. Mai möchte nun ProSieben den Freunden der Maschinen-Menschen die Zeit vertreiben: Am Montag, 12. Januar, 21.15 Uhr, startet bei den Münchnern die lang erwartete Science-Fiction-Serie "Terminator: S.C.C.". Mit rund 18 Millionen Zuschauern legte die aufwendige Produktion, die nach den Ereignissen des zweiten Kinofilms spielt, Anfang 2008 einen fulminanten US-Start hin. Die schlagkräftige Sarah Connor (Lena Headey, "300", "Der rote Baron") und ihr Sohn John (Thomas Dekker, "Heroes") kämpfen in dem Action-Kracher gegen die Maschinen aus der Zukunft. Kurz vor der Auftaktfolge darf nun in der Wiederholung "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" (2003) noch einmal Gouvernator Arnold Schwarzenegger ran, der - so wird gemunkelt - auch im kommenden Kinofilm einen Cameo-Auftritt haben könnte.
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"Terminator 3" war nach mehreren Flops hintereinander zu Recht als die finale Chance Schwarzeneggers beschrieben worden. Jedenfalls im Kino. Dass der gebürtige Österreicher tatsächlich in die Politik wechseln und darin auch Erfolg haben würde, war zu Beginn der Entwicklung des Sequels noch nicht klar.
Die "Rebellion der Maschinen", das zeigt schon die frühe Sendezeit bei ProSieben, will nicht mehr sein als eine herausragende Action-Produktion, pures Popcorn-Kino mit hohem Unterhaltungswert. Ein Anspruch, der auf grandiose Weise erfüllt wird. Regisseur Jonathan Mostow rückte zu diesem Zweck die mystischen Klänge beider Vorgänger in den Hintergrund. Erst in den letzten Minuten des Films gewinnen sie auf überraschende Weise wieder an Bedeutung. Vorher knallt und kracht es, der Höhepunkt steht schon nach wenigen Minuten an. 20 Millionen Dollar soll die spektakuläre Verfolgungsjagd gekostet haben, die jene aus "Matrix Reloaded" noch in den Schatten stellt.
Wie im zweiten Teil basiert die Story, die zehn Jahre später angesiedelt ist, auf einer Konstellation von vier Figuren: John Connor (Nick Stahl), zum Retter der Menschheit im bevorstehenden postapokalyptischen Kampf von Mensch und Maschine auserkoren, hat seine Mutter (damals: Linda Hamilton) verloren. Nun rückt Kate Brewster (Claire Danes) an seine Seite. Ihr mag man skeptisch gegenüberstehen, erschließt sich ihre Funktion doch zunächst nicht. Ein Eindruck, der später, auch dank einer gut aufgelegten und dabei kaum actionerprobten Claire Danes, revidiert werden muss. Hinzu kommen die Roboter-Kontrahenten. Der T-800 (Arnold Schwarzenegger) wird durch die Zeit geschickt, um John und Kate zu beschützen.
Er hat es in der Gegenwart mit einer Neuentwicklung zu tun: "T-X" (Kristanna Loken) spricht genau zwei Sätze im Film und ist ansonsten auf pure Zerstörung fixiert. Sie soll die aufständischen Menschen von morgen schon heute vernichten und prügelt sich zu diesem Zweck auf höchst eindrucksvolle Weise mit dem ihr gegenüber hoffnungslos unterlegenen Terminator. Und ein optischer Genuss ist sie dabei ja auch. Doch sie alle sind nur Staffage: Alle Augen sind auf Schwarzenegger gerichtet, der zu keinem Zeitpunkt daran zweifeln lässt, dass der Terminator die (Film-)Rolle seines Lebens ist.
Tom Ruder
Arnold Schwarzenegger kehrte 2003 in der Rolle seines Lebens zurück. (ProSieben / 2004 Sony Pictures Television International)
T-X (Kristanna Loken) ist weitaus gefährlicher und zerstörerischer als jeder Terminator vor ihr. (ProSieben / 2004 Sony Pictures Television International)
Die Existenz der Menschheit ist bedroht, doch der T-800 (Arnold Schwarzenegger) setzt alles daran, dies zu verhindern. (ProSieben / 2004 Sony Pictures Television International)
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