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"You're In The Movies" verspricht Trash-Kino zum Mitmachen

Kein Oscar für Couchpotatoes

"You're In The Movies" verspricht Kino zum Mitmachen, scheitert aber an der Technik ...

(mb/tsch) "You're In The Movies": Der Titel verrät bereits, worum es im neuen Xbox 360-Game geht. Alles dreht sich um die Welt des Trash-Kinos. Mithilfe der "Live Vision"-Kamera wurde ein Konzept entwickelt, nach dem der Spieler eigenhändig kurze Filmtrailer bastelt, in denen er auch noch selbst zu sehen ist. An sich eine coole Idee, die sicher Spaß machen würde, wäre die Technik dieses Spiels nicht so unausgereift. Der Kamera gelingt es leider nur selten, die Konturen der Mitspieler richtig einzufangen und so enttäuscht "You're In The Movies" trotz seiner frischen Idee.

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Bis zu vier Mitspieler können an insgesamt rund 40 einfach gestrickten Mini-Games teilnehmen. Mal muss vor einem wilden Stier weggerannt, dann eine Schatzkiste aus der Tiefe des Meeres geborgen werden. Der Clou: Die Aufnahmen der Kandidaten werden anschließend in vorgefertigte, grafisch sehr schlichte Comic-Clips eingebaut. Zur Auswahl stehen rund 30 verschiedene Filmsets, unter anderem aus Horror-, Action- und Katastrophen-Streifen.

Das Problem: Trotz ausreichender Beleuchtung, kontrastreichen Klamotten und idealem Hintergrund gelingt es der Kamera nur selten, die Konturen der Mitspieler perfekt einzufangen. Meist wirkt der freigestellte Körper ausgefranst. Dementsprechend mies sehen die präsentierten Kinotrailer am Ende teilweise aus. Welches Potenzial in diesem Game steckt, wird dann deutlich, wenn weniger als vier Spieler mitmachen. In diesen Fällen füllt das Game die leeren Plätze mit vorgefertigten "Schauspielern" auf, die auf professionelle Art und Weise gefilmt und perfekt freigestellt wurden. Schade, dass so eine Qualität im eigentlich Spiel nicht einmal ansatzweise erreicht wird.

Sind die eigenen Filmchen einmal im Kasten, lassen sie sich auf vielfältige Art und Weise nachbearbeiten. Unter anderem kann der Xbox-360-Regisseur sein Werk mithilfe von Effektfiltern aufpeppen, die Reihenfolge der einzelnen Aufnahmen verändern und neue Schnipsel hinzufügen. Möglich ist es auch, die Hintergrundmusik zu verändern, neue Dialoge aufzunehmen und das Ganze letztlich bei "Xbox Live" hochzuladen, sodass auch andere Personen in den Genuss der C-Movies kommen. Ein zweifelhaftes Vergnügen ...

Bernd Fetsch




Datum: 11.01.2009

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