|
Anzeige: |
Clint Eastwoods "Gran Torino" zeigt Anklänge an "Dirty Harry"
Gran TorinoWer dachte, dass Clint Eastwood nach seinem Triumph mit „Million Dollar Baby“ (vier Oscars), einen Gang zurückschalten würde, sieht sich getäuscht. Der 78-jährige dreht jetzt sogar zwei Filme pro Jahr, absolut ungewöhnlich für Hollywood (wenn auch nicht so sehr für ihn, denn Eastwood hatte das auch früher schon mal getan). 2006 kam Eastwood mit „Letters for Iwo Jima“ und „Flags of Our Fathers“ in die Kinos, 2008 drehte er das für drei Oscars nominierte Drama „Der fremde Sohn“ und die Charakterstudie „Gran Torino“. "Dirty Harry" spielt hier einen griesgrämigen, rassistischen Koreaveteran und Fabrikarbeiter. Anzeige Regie: Clint Eastwood Hauptdarsteller: Clint Eastwood, Christopher Carley, Bee Vang Kinostart: 5.3.2009 Verleih: Warner In „Gran Torino” gibt es vor allem eins zu sehen: Clint Eastwood. Hier heißt er Walt Kowalski und ist notorisch schlecht gelaunt. In der Tat gibt es auch keinen Grund zur Freude. Seitdem seine Frau tot ist, ist Walt Kowalski (Eastwood) allein. Es ist auch gut so, meint er, denn alle gehen ihm sowieso bloß auf die Nerven: Für seine Söhne und ihre Familien hat der alte Mann nur noch Verachtung übrig, von dem Kleinstadt-Priester (Christopher Carley, „Von Löwen und Lämmern“), der Kowalski zur Beichte bewegen will, will er ebenfalls nichts wissen, und die Nachbarn kommen alle aus Asien und haben komische Namen, die Walt Kowalski erst gar nicht wissen will. Das war nicht immer so. Die „Schlitzaugen“, wie der grantige Mann seine Nachbarn nennt, kamen anstelle der vielen netten Menschen polnischen Ursprungs, zu denen auch Walt gehört. Nun ist er allein unter Fremden, hält jedoch an seinem Haus in einem Vorort Michigans fest und denkt nicht daran wegzuziehen. Die Welt hat sich verändert, nur die amerikanische Flagge auf Walts Veranda und sein alter Ford Gran Torino erinnern ihn an die guten alten Zeiten. Als sich eines Abends ein paar asiatische Gang-Kids auf Kowalskis Grundstück verlaufen, wird dieser per Zufall zum Retter eines Jungen von nebenan. Obwohl sich Walt dagegen wehrt, wird er von nun an in der Nachbarschaft als Held gefeiert. Langsam kommt der verbissene alte Mann aus sich heraus und öffnet sich langsam für die Menschen: ganz unaufgeregt, aber berührend... Ein bisschen erinnert Walt Kowalski an den grantigen, aber gutherzigen Jack Nicholson aus „About Schmidt“. „Gran Torino“ ist die tragikomische Charakterstudie eines alten Mannes, der mit der sich schnell verändernden Welt nicht zurechtkommt. Clint Eastwood spielt ihn mit demselben grimmigen Blick, den man bei ihm von seiner Rolle als Dirty Harry kennt: mit stahlblauen zusammengekniffenen Augen in seinem respekteinflößenden, faltigen Gesicht. Es scheint, als hätte es Eastwood geschafft, das alte Macho-Gehabe aus den Western-Filmen in sein jetziges Alter adäquat zu übersetzen. Nur macht er sich in „Gran Torino“ ein bisschen über sich selbst lustig. Christian Gehl |
| In the Line of Fire - Die zweite Chance | |
| Clint Eastwood, bekennender Anhänger der Arbeiten von europäischen Regisseuren, schätzte Wolfgang Petersen seit jener Zeit, als dieser "Das Boot" verfilmt hatte. So ließ er seinen Agenten den deutschen ... | |
| Zwei glorreiche Halunken: legendärer Italo-Western mit Clint Eastwood | |
| Es dauerte bis zum Jahr 2007, ehe Ennio Morricone den längst fälligen Oscar erhielt. Ein Ehren-Oscar war es, für ein beachtliches Lebenswerk. Der Italiener komponierte die Musik zu mehr als 500 Filmen, ... | |
| In "Der fremde Sohn" sucht Angelina Jolie ihr Kind | |
| Schon seit Jahren ist Angelina Jolie in den Medien eher als Mutter denn als Schauspielerin präsent. Regisseur Clint Eastwood verband nun ihre beiden Rollen, indem er Jolie in seinem neuen Film „Der fremde ... | |
| Clint Eastwoods "Gran Torino" plädiert für mehr Toleranz | |
| Nach seinem Triumph mit „Million Dollar Baby“ (2004, vier Oscars) hätte sich Clint Eastwood ausnahmsweise mal eine Pause gönnen können. Doch die Hollywood-Legende denkt nicht daran. Stattdessen dreht er ... | |
| Clint Eastwood bekommt die Goldene Palme für sein Lebenswerk | |
| Eine seltene Auszeichnung ging jetzt ganz im Stillen an den Schauspieler, Regisseur und Produzenten Clint Eastwood. Während er in Paris Werbung für seinen Film "Gran Torino" (Bundesstart: 05.03.) machte, ... | |
| "Mystic River" brachte Sean Penn seinen ersten Oscar | |
| Als Sean Penn im Februar den Oscar als bester Hauptdarsteller für "Milk" entgegennahm, wusste er bereits, wie sich das anfühlen würde. Fünf Jahre zuvor wurde er an gleicher Stelle für seine Rolle in "Mystic ... |