Jason Statham zeigt in "Crank", wie Hektik aussieht
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Crank
"Wir wollten einen Film drehen, in dem ein Typ die ganze Zeit in Bewegung sein muss", erklärte Brian Taylor. In der Tat ist dem Regie- und ehemaligen Werbefilmer-Duo Taylor und Mark Neveldine mit ihrem Erstlingswerk, dem Actioner "Crank" (2006), eine rastlose Hetzjagd gelungen, die weder Publikum noch Hauptdarsteller Jason Statham ("The Transporter"-Reihe) eine Verschnaufpause gönnt. Er spielt den Auftragskiller Chev Chelios, dem ein fieses Gift gespritzt wurde. Einziger Weg, um zu überleben, ist ein immer währender Adrenalinkick. RTL zeigt die Action auf Rezept, die sich rund 400.000 deutsche Kinobesucher verschreiben ließen, nun am Ostersonntag als Free-TV-Premiere - vier Tage vor dem Kino-Start der zweiten Hatz: "Crank 2: High Voltage".
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Einmal Killer, immer Killer? Chev Chelios hat das Morden auf jeden Fall satt. Er träumt von einem beschaulichen Familienleben mit seiner Freundin Eve (Amy Smart). So einfach kündigt man seinen Job bei einem Verbrechersyndikat allerdings nicht, was Chev eines Morgens in voller Härte bewusst wird.
Als er aufwacht, entdeckt er eine DVD mit der Aufschrift "Fuck You". Es befindet sich folglich kein Guten-Morgen-Gruß auf dem Silberling, sondern die Nachricht von seinem baldigen Tod. Der eiskalte Gangster Ricky Verona (Jose Pablo Cantillo) eröffnet ihm auf dem Band, dass er ihm im Schlaf eine chinesische High-Tech-Droge in die Venen gejagt hat. Chevs einzige Möglichkeit zu überleben besteht darin, seinen Puls stets auf 180 zu bringen, sei es durch waghalsige Kamikaze-Aktionen oder öffentlichen Sex mitten auf der Straße. Fortan rast Chelios - vollgepumpt mit sämtlichen legalen und illegalen Aufputschmitteln - nicht nur rache-, sondern vor allem adrenalinsüchtig durch L.A. auf der Suche nach einem Gegenmittel und dem Mann, dem er den Wahnsinns-Trip zu verdanken hat.
"Es ist wie bei 'Speed', nur anstelle eines Busses geht es um einen Typen. Wenn er langsamer wird, geht er hoch." - Treffender hätte Regisseur Taylor den Film nicht beschreiben können. Bisweilen sind Stathams Aktionen, um den Puls am Rasen zu halten, absurd. Wer tiefgehende Dialoge und eine schlüssig-nüchterne Handlung erwartet, ist hier definitiv falsch. Wer dagegen auf großes Actionkino aus Hollywood steht und einen aggressiven Kamerastil, Splitscreen-Verfahren, rasante Schnitte und Zeitlupeneinspieler in videoclipähnlicher Manier cool findet, ist goldrichtig. Die spritzige, manchmal auch recht kranke Story sowie die aufregenden Stunts des wie eh und je gestählten Jason Statham sind kultverdächtig.
Elektrisierende Spannung verspricht auch das Sequel: Dem Helden wird darin sein Herz gestohlen. Allerdings nicht von einer netten Dame, sondern einem Triadenganoven, der ihm wiederum ein Kunstherz einpflanzt. Fortan muss Statham gezwungenermaßen ständig unter Strom stehen.
Bernd Fetsch
Auf der ständigen Suche nach Adrenalinkicks jagt Chev Chelios (Jason Statham) quer durch Los Angeles und legt dabei die halbe Stadt in Schutt und Asche ... (RTL)
Eine Videobotschaft verkündet Chev (Jason Statham) seinen baldigen Tod. Gangster Ricky Verona hat ihm nachts eine tödliche High-Tech-Droge verabreicht. (RTL)
Auf Rache sinnend sucht Chev (Jason Statham) nach seinem Rivalen Ricky Verona. (RTL)
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