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Trashmonkeys machen auch in "Smile" Indie-Mainstream

Trashmonkeys Smile

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Manchen Bands bleibt der Durchbruch in den Mainstream, ja sogar in den Indie-Mainstream verwehrt. Die machen ihr Ding, und niemanden - nicht mal die Szene-Hipster - scheint's zu kratzen. Im Falle der Trashmonkeys kratzt es zumindest ein paar Menschen, sonst kämen die mittlerweile zum Quintett aufgestockten Bremer nicht bereits mit ihrer fünften Platte "Smile" um die Ecke.

Am Status der Garagenrocker wird sich jedoch mit diesem Album wohl nicht viel ändern. Klar, die Kapelle weiß, wo der Rock-Hammer hängt, aber memorabel geht anders. Im Großen und Ganzen fetzen einem Andreas Wolfinger, Gunnar Riedel, Darren Fralick, Offer Stock und - der neue, fünfte im Bunde - Dennis Rux ziemlich durchgekaute Riffs und Harmoniefolgen um die Ohren. Ja, (fast) jeder mag The Hives und die Rolling Stones, aber das muss man doch nicht immer sofort hören. Dafür, dass die Stimme von Sänger Wolfinger oft an Mick Jaggers Organ erinnert, kann der natürlich herzlich wenig.

Doch genug herumgekrittelt, schließlich gibt es auch Positives zu vermelden: Die Vorab-Single "Give That To Me" überzeugt durch ihren knackigen Refrain, vielleicht hört man diese also hier und da auf einer der zugeneigten Tanzflächen. Mit "Bad Day", das bei den Beat-Musik-Fanatikern schon fast als Sound-Experiment durchgeht, ist den Trashmonkeys sogar ein waschechtes Reggae-/Ska-Stück gelungen, mit dem sich auch Reggae-/Ska-Hasser anfreunden können. Ansonsten: Autofahrmucke. Die Songs rumpeln okay dahin, Kopf und Fuß tendieren zum Mitwippen, hängen bleibt wenig. Ihren Status als the "next small thing not to come" dürften die Trashmonkeys mit "Smile" also wahren.

Lothar Gerber


Datum: 12.04.2009

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