Viel schwächer als die ersten beiden Teile: "Saw III"
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Saw III
Gute Nachrichten für "Saw"-Fans: Für den neuesten Streifen der Horror-Reihe, der derzeit gedreht wird, verspricht Produzent Mark Burg "noch viel mehr Gewalt". Am 23. Oktober soll die nunmehr sechste Schlachtplatte in den amerikanischen Kinos starten. Mit dabei sind wieder Tobin Bell als der psychopathische Kult-Killer Jigsaw und Shawnee Smith, die erneut dessen rechte Hand Amanda verkörpert. Die Zeit bis zum Wiedersehen mit dem infernalischen Duo "versüßt" nun ProSieben mit einer Free-TV-Premiere. Mit der zweiten Fortsetzung "Saw III" (2006), die stolze 870.000 Zuschauer in die deutschen Kinos zog, beenden die Münchner ihre Reihe der Säge-Werke.
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Auch wenn es nach Meinung der Macher offenbar noch Steigerungspotenzial gibt, ist schon Teil drei absolut nichts für schwache Nerven oder sensible Mägen. Jigsaw - die englische Bezeichnung für ein Geduldsspiel, im eigentlichen Sinne für ein Puzzle - hat immer noch Spaß am Morden. Er selbst ist todkrank. Doch bevor er das Zeitliche segnet, will der Mann mit dem perfiden Spieltrieb noch ein paar Menschen auf perverseste Art und Weise über die Klinge springen lassen.
Eine Ärztin (Bahar Soomekh), die von Jigsaws höriger Schülerin Amanda entführt und mit Sprengladungen versehen wurde, soll ihn so lange wie möglich am Leben erhalten, damit er noch den Ausgang seines neuesten Spiels erleben kann. Setzt sein Herz vorzeitig aus, muss auch sie sterben. Sein eigentliches Opfer ist aber ein verzweifelter Vater (Angus Macfadyen), der seinem bei einem Unfall verstorbenen Sohn hinterhertrauert. Während die Ärztin um Jigsaws (und ihr) Leben kämpft, muss sich der Mann dessen mörderischen Puzzles stellen.
Ekelerregende Sequenzen reihen sich in dieser Parade grausiger Tötungsszenen aneinander - ob es nun eine primitiv durchgeführte Operation am offenen Kopf ist oder ein Zwangsbad in verrotteten Schweinekadavern. Das Publikum scheint der Killer- und Folterspiele aber nicht müde zu werden. "Saw V" sahen hierzulande Anfang des Jahres rund 550.000 Kinobesucher.
Bernd Fetsch
Der gesundheitlich angeschlagene Jigsaw (Tobin Bell) ist auf der Suche nach neuen Opfern für seine brutalen Experimente. (ProSieben / Kinowelt Filmverleih)
Seit zwei Jahren weicht Amanda (Shawnee Smith) nicht mehr von Jigsaws (Tobin Bell) Seite. (ProSieben / Kinowelt Filmverleih)
Am Tatort findet die Polizistin Kerry (Dina Meyer) ein grausames Schlachtfeld vor. (ProSieben / Kinowelt Filmverleih)
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