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"Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" bietet Action pur

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Tony Scott , der etwas weniger berühmte Bruder von Ridley Scott, hat schon immer gern starke Männer in ungewöhnlichen Situationen inszeniert und sich auf klassische Actionfilme spezialisiert. In seinen Werken gibt es noch echte Helden und Bösewichte, es ist ein Kampf zwischen Gut und Böse. In „Déjà Vu“ (2006) rettete Saubermann Denzel Washington das Leben vieler Unschuldiger und auch in seinem neuen Action-Thriller „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“, einem Remake von „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ (1974), hat Washington dieselbe Mission. Doch um das zu tun, muss er gegen John Travolta kämpfen, der im Film das Böse in Person verkörpert. „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ wird ab 23. Juli 2009 die Fans üppig inszenierter Groβstadt-Action erfreuen.

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Regie: Tony Scott
Hauptdarsteller: John Travolta, Denzel Washington, Luis Guzmán
Kinostart: 23. Juli 2009
Verleih: Sony Pictures

„Hier ist der Mann, der die Stadt ordentlich bluten lassen wird“: Das ist das erste, was man in „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ von John Travolta hört. Und das zweite: „Wie hoch ist der Kurs für Geiseln in New York heute morgen?“ Am anderen Ende der Leitung sitzt Denzel Washington, der Lieutenant Zachary Garber, den Fahrdienstleiter der New Yorker U-Bahn, verkörpert. Gerade hat er erfahren, dass die U-Bahn Pelham 123 samt ihrer Passagiere von bewaffneten Männern entführt worden ist.

Die Lage ist klar: Es wird einen Krieg geben, einen Krieg zwischen diesen beiden Männern. Denn obwohl die Polizei, die Spezialkräfte und selbst der Bürgermeister informiert sind, wird es schlieβlich auf eine Mutprobe zwischen ihnen ankommen.

Er wird einen Menschen pro Minute umbringen, wenn das Geld innerhalb einer Stunde nicht da ist, , droht Bösewicht Ryder (John Travolta) und scheint es ernst zu meinen. Dabei sieht John Travolta so furchterregend aus, wie man ihn selten gesehen hat. Der Schauspieler schien in letzter Zeit auf Komödien wie „Be Cool“ (2005), „Hairspray“ (2007) oder „Born to be wild – Saumäβig unterwegs“ (2007) abonniert zu sein. Und schon 2004 verkörperte er im Drama „Lovesong für Bobby Long“ so überzeugend einen müden, alten Alkoholiker mit schneeweiβen Haaren, dass man nun recht überrascht ist, ihn so energisch, böse und tätowiert zu erleben.

Der Mann auf der guten Seite des Spiels – Denzel Washington – überrascht mit seiner Rolle eher weniger, wobei der Schauspieler in Ridley Scotts „American Gangster“ (2007) eindrucksvoll bewies, dass er auch den Bösen wunderbar verkörpern kann. In „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ ist Washington wieder zu der Rolle zurückgekehrt, in der man ihn am häufigsten sieht: Er ist der Mann, der die gefährlichsten Aufgaben auf sich nimmt und die Nerven nicht einmal dann verliert, wenn seine Frau ihn im actiongeladensten Augenblick anruft und ihn bittet, auf dem Heimweg doch bitte Milch zu kaufen.

Der Trailer zu „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ verspricht aber auch eine Menge bombastisch inszenierter Action-Szenen. An Spannung wird es dem Film nicht mangeln: rasante Autofahrten (spektakuläre Unfälle inklusive), Hubschrauber, die typische Groβstadtpanik, New York in Ausnahmezustand. Besonders die Tatsache, dass für jede Entscheidung, die getroffen wird, immer nur Minuten oder gar Sekunden zur Verfügung stehen, verpasst dem Action-Thriller eine Überdosis Adrenalin.

Wem das alles sehr zusagt, darf sich schon auf die nächste Zusammenarbeit von Tony Scott und Denzel Washington freuen: den Action-Thriller „The Unstoppable“, der voraussichtlich 2011 ins Kino kommen soll.

Vanya Müller


Das offizielle Plakat zum Film. Foto: Sony
Das offizielle Plakat zum Film. Foto: Sony

Ryder (John Travolta) entführt eine U-Bahn. Foto: Sony
Ryder (John Travolta) entführt eine U-Bahn. Foto: Sony

Zachary Garber (Denzel Washington) versucht Ryder daran zu hindern, pro Minute eine Geisel zu töten. Foto: Sony
Zachary Garber (Denzel Washington) versucht Ryder daran zu hindern, pro Minute eine Geisel zu töten. Foto: Sony

Datum: 09.05.2009

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