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Ein Nachbar zum Verlieben?Schon der als Frage formulierte Titel "Ein Nachbar zum Verlieben?" (2007) lässt es erahnen: Hier kommen zwei zusammen, die auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen. Jeff (Matthew Modine, "Full Metal Jacket") ist Künstler und damit ziemlich erfolglos. Christine (Michèle Laroque) hingegen ist eine toughe Geschäftsfrau, programmiert auf Erfolg. Am Ende des Filmes finden sie natürlich zueinander, doch das wird erst dann zum unterhaltsamen Vergnügen, wenn sie sich vorher so richtig in die Haare kriegen. vox zeigt die sommerlich-leichte Komödie, die es in Deutschland nicht in die Kinos geschafft hat, jetzt als Free-TV-Premiere. Anzeige Leicht hat er es nicht: Jeff ist als Künstler und Architekt nicht gerade mit Erfolg gesegnet. Seine Nachbarin Christine, gleichzeitig Besitzerin des Hauses, will, dass er endlich auszieht. Die Zimmer sollen zur Wellness-Oase für sie und ihren Verlobten umfunktioniert werden. Zudem erfährt Jeff, dass seine Ex-Frau (Meredith Scott Lynn), an der er immer noch hängt, seinen ehemaligen besten Freund (David Youse) heiraten will. Um nicht sein Gesicht zu verlieren, bittet er Christine, ihn als seine Verlobte zur Hochzeit zu begleiten. Im Gegenzug bietet er an, sofort aus der Wohnung auszuziehen. Es kommt, wie es kommen muss: Bei der Hochzeitsfeier kommen sich die beiden näher. Von da an ist Christines Gefühlshaushalt ordentlich durcheinandergebracht. Mit "Ein Nachbar zum Verlieben?" gelang Regisseur Eddie O'Flaherty eine unterhaltsame, leichte Komödie, die die beiden Hauptdarsteller Matthew Modine und Michèle Laroque charmant in Szene setzt. Zwar ist die Handlung vorhersehbar, doch wenn sich die zwei erst ordentlich kabbeln und dann am Ende doch näher kommen, erfüllt das schon die Erwartungen an eine unterhaltsame Komödie. Im deutschen Fernsehen war Matthew Modine zuletzt auch in der von Steven Spielberg produzierten, hochgelobten sechsteiligen Mini-Serie "Into The West" (kabel eins) zu sehen, die die Geschichte der Erschließung des Wilden Westens Amerikas über mehrere Generationen hinweg erzählt. Jasmin Herzog |
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