"Flight 93": nicht zu verwechseln mit dem guten "United 93"
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Flight 93 - Todesflug am 11. September
Es ist die gleiche Geschichte, dieselbe Machart, ein identisches Anliegen und ein ähnlicher Titel. Im Juni 2006 kam "Flug 93" (Originaltitel: "United 93") von Paul Greengrass in die deutschen Kinos, fast zeitgleich erschien anlässlich des fünften Jahrestags der Anschläge vom 11. September das TV-Movie "Flight 93" (2006) auf DVD. Nun nimmt diesen Film vox in sein Programm, passend zum achten Jahrestag des Terroranschlags.
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Einen wichtigen Unterschied zwischen beiden Filmen gibt es: Auf der großen Leinwand rekapitulierte ein Brite die Geschichte der Passagiere des United Airline Flugs 93 von New York nach San Francisco, beim Fernsehfilm brachte mit dem renommierten TV-Regisseur Peter Markle ("CSI: Miami", "Akte X") ein Amerikaner seine Sicht der Flugzeugentführung durch Terroristen zum Ausdruck. Bleibt die Frage, ob und warum beide Filme ihre Berechtigung haben.
Die Antwort darauf ist schnell gefunden. Beide haben einen großen Verdienst: Es sind unpolitische Filme. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die an jenem Tag unbeschreiblichen Mut bewiesen. Ihre Geschichte wurde nicht für politische Ziele missbraucht. Ähnlich wie in Oliver Stones "World Trade Center" geht es darum, Themen wie Solidarität und Menschlichkeit in den Vordergrund zu rücken.
"Flight 93" arbeitet, genau wie die Kinoversion, mit nur mäßig bekannten Schauspielern. Chronologisch angeordnet wird die Geschichte der 44 Passagiere erzählt, die am Morgen des 11. Septembers mit dem Flug 93 von der Ost- zur Westküste transportiert werden sollen. Unter ihnen befinden sich vier Terroristen, die das Flugzeug entführen. Geplant ist ein Angriff auf das Weiße Haus.
Doch der Plan geht dank der mutigen Menschen an Bord nicht auf. Wenn sie schon ihr eigenes Leben nicht retten können, wollen sie zumindest weiteres Leid verhindern. Mit dem Kommando "Let's roll" stürmen sie das Cockpit und vereiteln die Pläne ihrer Entführer. Indem die Passagiere die Selbstmordattentäter niederzwangen, verhinderten sie den Anschlag aufs Kapitol. Das Flugzeug zerschellte auf einem Feld in Pennsylvania.
Jasmin Herzog
Ahmed Alhaznawi (Zak Santiago) setzt eine Passagierin unter Druck. (vox / 20th Century Fox / RP)
Ahmed Alnami (Asim Wali, links) und Ahmed Alhaznawi (Zak Santiago) sind bewaffnet. (vox / 20th Century Fox / RP)
Auf der Basis der bekannten Telefonate aus dem Flugzeug entstand auch dieses Dokudrama, das fürs Fernsehen produziert wurde. Im Bild: Deena Burnett (Kendall Cross). (vox / 20th Century Fox / RP)
Datum: 10.09.2009
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