"Final Destination 3" zeigt noch ein paar skurrile Todesarten
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Final Destination 3
Kann ich frei entscheiden? Oder regiert das Schicksal mein Leben? Diese Grundfrage nach der menschlichen Bestimmung diente den Machern von "Final Destination" auch beim dritten Teil als thematisches Fundament. Selbstverständlich versteht sich der Film jedoch nicht als philosophischer Diskurs an die Problematik des Fatalismus, sondern, wie schon die ersten beiden Teile (2000, 2003), als rasanter Horrorstreifen mit Adrenalin-Garantie. RTL II wiederholt nun - rund einen Monat nach dem Kinostart des 3D-Streifens "Final Destination 4" - das zweite Sequel der Sensenmann-Sause. "Final Destination 3" (2005) präsentiert sich allerdings einfallslos, abgesehen von nie da gewesenen Todesarten.
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Um ihren Highschool-Abschluss zu feiern, besuchen Wendy (Mary Elizabeth Winstead) und ihre Freunde einen Freizeitpark. Doch als die junge Frau den Sicherheitsbügel der Achterbahn schließt, suchen sie furchtbare Visionen eines möglichen Unfalls heim, woraufhin sie und ein Freund wieder aussteigen. Natürlich werden die beiden wegen ihrer Angst von ihren Klassenkameraden provoziert, die deshalb der Achterbahn verwiesen werden - Glück im noch ausstehenden Unglück, wie sich herausstellt.
Denn nach dem exakt selben Schema wie in den ersten beiden Teilen passiert die vorhergesehene Katastrophe wirklich. Die Überlebenden müssen anschließend feststellen, dass sie zwar entkommen konnten, aber trotzdem dem Tode geweiht sind. Und weil der sich nicht lumpen lässt, holt er auf den absurdesten Wegen jene zurück, die seinen Fängen vorher entflohen sind.
Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, die inhaltlich miteinander verknüpft waren, steht "Final Destination 3" alleine. Weil die Verbindung der Story beim ersten und zweiten Teil aber ohnehin arg konstruiert wirkte, ist das eher eine Verbesserung. Ansonsten überzeugt der Film von James Wong, der schon im Original Regie führte, mit gewohntem Horror-Flair, bei dem in schnellen Schnitten die skurrilsten Arten zu sterben aneinandergereiht werden.
Die Ideen scheinen den Machern dabei nicht auszugehen. Von einem fünften Einsatz des Sensenmanns ist bereits die Rede. Hier sollen unter anderem Matratzen zu tödlichen Geschossen werden und bei einem Autounfall das halbe Gesicht eines Beifahrers "wegbrennen". Na dann, gute Nacht!
Bernd Fetsch
Als der Sicherheitsbügel Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) fest in den Sitz drückt, hat sie eine fürchterliche Vision. Sie verlässt die Achterbahn ... (RTL II)
Erin (Alexz Johnson) kann nicht glauben, was sie sieht. (RTL II)
Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) und Kevin Fischer (Ryan Merriman) werden Zeugen eines schlimmen Achterbahn-Unfalls. (RTL II)
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