Ja, er kam zurück, der Terminator. Im Frühsommer war "Terminator: Die Erlösung" mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 369 Millionen US-Dollar allen Unkenrufen zum Trotz abermals ein Erfolg. Die gute Nachricht für alle Action-Fans: Angeblich hat Christian Bale einen Vertrag für drei Terminator-Filme unterschrieben, die Saga könnte also weitergehen, zumindest ein fünfter Teil scheint, laut Medienberichten, gesichert. ProSieben zeigt nun noch einmal Arnold Schwarzenegger in seiner letzten Action-Hauptrolle: "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" (2003) offenbarte einen "Governator" in Bestform.
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"Terminator 3" war nach mehreren Flops hintereinander zu Recht als die finale Chance Schwarzeneggers beschrieben worden. Jedenfalls im Kino. Dass der gebürtige Österreicher tatsächlich in die Politik wechseln und darin auch Erfolg haben würde, war zu Beginn der Entwicklung des Sequels noch nicht klar.
Die "Rebellion der Maschinen", das zeigt schon die frühe Sendezeit bei ProSieben, will nicht mehr sein als eine herausragende Action-Produktion, pures Popcorn-Kino mit hohem Unterhaltungswert. Ein Anspruch, der auf grandiose Weise erfüllt wird. Regisseur Jonathan Mostow rückte zu diesem Zweck die mystischen Klänge beider Vorgänger in den Hintergrund. Erst in den letzten Minuten des Films gewinnen sie auf überraschende Weise wieder an Bedeutung. Vorher knallt und kracht es, der Höhepunkt steht schon nach wenigen Minuten an. 20 Millionen Dollar soll die spektakuläre Verfolgungsjagd gekostet haben, die jene aus "Matrix Reloaded" noch in den Schatten stellt.
Wie im zweiten Teil basiert die Story, die zehn Jahre später angesiedelt ist, auf einer Konstellation von vier Figuren: John Connor (Nick Stahl), zum Retter der Menschheit im bevorstehenden postapokalyptischen Kampf von Mensch und Maschine auserkoren, hat seine Mutter (damals: Linda Hamilton) verloren. Nun rückt Kate Brewster (Claire Danes) an seine Seite. Ihr mag man skeptisch gegenüberstehen, erschließt sich ihre Funktion doch zunächst nicht. Ein Eindruck, der später, auch dank einer gut aufgelegten und dabei kaum actionerprobten Claire Danes, revidiert werden muss. Hinzu kommen die Roboter-Kontrahenten. Der T-800 (Arnold Schwarzenegger) wird durch die Zeit geschickt, um John und Kate zu beschützen.
Er hat es in der Gegenwart mit einer Neuentwicklung zu tun: "T-X" (Kristanna Loken) spricht genau zwei Sätze im Film und ist ansonsten auf pure Zerstörung fixiert. Sie soll die aufständischen Menschen von morgen schon heute vernichten und prügelt sich zu diesem Zweck auf höchst eindrucksvolle Weise mit dem ihr gegenüber hoffnungslos unterlegenen Terminator. Und ein optischer Genuss ist sie dabei ja auch. Doch sie alle sind nur Staffage: Alle Augen sind auf Schwarzenegger gerichtet, der zu keinem Zeitpunkt daran zweifeln lässt, dass der Terminator die (Film-)Rolle seines Lebens ist.
ProSieben komplettiert sein Schwarzenegger-Paket ab 22.25 Uhr mit dem Actioner "End of Days - Nacht ohne Morgen".
Kurt Hahn
Arnold Schwarzenegger kehrte 2003 in der Rolle seines Lebens zurück. (ProSieben / 2004 Sony Pictures Television International)
T-X (Kristanna Loken) ist weitaus gefährlicher und zerstörerischer als jeder Terminator vor ihr. (ProSieben / 2004 Sony Pictures Television International)
Die Existenz der Menschheit ist bedroht, doch der T-800 (Arnold Schwarzenegger) setzt alles daran, dies zu verhindern. (ProSieben / 2004 Sony Pictures Television International)
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