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Der erste "Final Destination" wusste noch zu schocken

Final Destination

Der Tod kommt in 3-D. Für die Betroffenen ist das sicherlich kein erfreulicherer Anblick, das Publikum - in den USA wie hierzulande - zeigte sich unlängst aber begeistert von "Final Destination 4". Die dritte Fortsetzung der perfiden Horror-Reihe um einen besonders rachsüchtigen Sensenmann schaffte es sogar an die Spitze der US-Kinocharts. In Amerika hieß der Film schlicht "The Final Destination". Ob's bei dem guten Ergebnis tatsächlich der letzte Einsatz von Gevatter Tod bleibt? ProSieben will den Zuschauern nun noch einmal mit dem Original (2000) das Fürchten lehren.

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Rund 1,3 Millionen Zuschauer lockte "Final Destination" 2000 hierzulande in die Kinos. Kein Wunder: Dank Produktionen wie "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" oder "Scream" stand das Horrorgenre in seiner Blüte. Dennoch war James Wongs Kinodebüt anders als die Konkurrenz. Oder sollte man "perfider" sagen?

Vor dem Abflug zu einer Klassenfahrt nach Paris sieht der amerikanische Teenager Alex (Devon Sawa) seinen Tod voraus. In letzter Sekunde kann er mit sechs Freunden seiner Bestimmung noch einmal entgehen. Geschockt müssen sie mit ansehen, wie die Maschine kurz nach dem Start explodiert. Doch der Horror geht weiter, denn der Tod lässt sich nicht so leicht um seine Beute bringen. Nacheinander kommen die außerplanmäßig Geretteten ums Leben. Alex glaubt, dass ein System dahinter steckt. Ist er der Nächste?

In den makaberen und im Vergleich zu ähnlichen Filmen wie "Scream" durchaus derben Tötungsszenen beweisen Wong und Co-Autor Morgan enorme Kreativität und überraschen immer wieder. Trotzdem: Neben der perfiden Jagd des Sensenmannes nach seinen Opfern lauern auch zahllose Gags, die den Schocker-Streifen auflockern.

Bernd Fetsch



Alex (Devon Sawa) weiß: Der Tod höchstpersönlich hat vor, seinem Leben ein Ende zu setzen.
Alex (Devon Sawa) weiß: Der Tod höchstpersönlich hat vor, seinem Leben ein Ende zu setzen. (ProSieben / New Line Cinema)

Alex (Devon Sawa) hat Angst. Kein Wunder, niemand Geringeres als Gevatter Tod ist ihm auf den Fersen.
Alex (Devon Sawa) hat Angst. Kein Wunder, niemand Geringeres als Gevatter Tod ist ihm auf den Fersen. (ProSieben / New Line Cinema)

Valerie Lewton (Kristen Cloke) war Alex' Lehrerin. Jetzt ist sie tot.
Valerie Lewton (Kristen Cloke) war Alex' Lehrerin. Jetzt ist sie tot. (ProSieben / New Line Cinema)

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