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"Lost in Space" war für die Goldene Himbeere nominiert

Lost in Space

Vom Sherwood Forest auf die hohe See: Gerade hat William Hurt den neuen Ridley-Scott-Abenteuerfilm "Robin Hood" abgedreht (in der Rolle des William Marshall, Kinostart: 13.05.2010), nun trachtet er als Kapitän Ahab "Moby Dick" nach dem Leben. Gemeinsam mit Ethan Hawke, Donald Sutherland und Gillian Anderson steht er für den TV-Mehrteiler nach Herman Melvilles Klassiker vor der Kamera. RTL wird hierzulande die aufwendige Odyssee, eine Tele-München-Gruppe-Produktion, ausstrahlen. Tele 5 schickt den 59-Jährigen nun schon auf eine Irrfahrt. In "Lost in Space" (1998) bereist Hurt als Familienoberhaupt der Robinsons allerdings die unendlichen Weiten des Weltraums.

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Weil im Jahr 2058 die Rohstoffvorräte auf der Erde erschöpft sind und von der Ozonschicht kaum noch etwas übriggeblieben ist, machen sich Professor Robinson (Hurt), Gattin Maureen (Mimi Rodgers), die Töchter Judy (Heather Graham) und Penny (Lacey Chabert) sowie Sohn Will (Jack Johnson) auf die Reise zum Planeten Alpha Prime. Sie sollen dort die Übersiedlung der Menschheit vorbereiten.

So weit, so gut - von der misslichen Situation von Mutter Erde einmal abgesehen. Doch dann sabotiert der Fiesling Dr. Zachary Smith (Gary Oldman) die Mission, und die Robinsons verschlägt es mit ihrem Raumschiff in einen fernen Teil der Galaxis, wo unzählige Gefahren und Abenteuer warten.

Das knallbunte Science-Fiction-Märchen basiert auf der 60er-Jahre-Fernsehserie "Verschollen zwischen fremden Welten" von Irwin Allen. Die Kritik war jedoch wenig begeistert von Stephen Hopkins Regie-Arbeit: 1999 war "Lost in Space" in der Kategorie "Worst Remake or Sequel" für die "Goldene Himbeere" nominiert. Das konnten auch die vielen Original-Schauspieler (Mark Goddard, June Lockhart, Marta Kristen, Angela Cartwright) nicht verhindern, die in Gastrollen auftraten. Ebenso wenig wie die äußerst namhafte Besetzung der Hauptrollen, die gute Ausstattung und die zahlreichen Special-Effects. Denn die Odyssee im Weltraum ist auch inhaltlich sehr verworren.

Franziska Kramer



Professor Robinson (William Hurt) soll mit seiner Familie auf einer Weltraum-Mission einen geeigneten Platz für die Menschheit finden.
Professor Robinson (William Hurt) soll mit seiner Familie auf einer Weltraum-Mission einen geeigneten Platz für die Menschheit finden. (Tele 5)

Dr. Smith (Gary Oldman) sorgt dafür, dass für die Robinsons die Raumfahrt alles andere als eine Urlaubsreise wird. Er sabotiert das Schiff und versucht, das Programm des Bord-Roboters so zu manipulieren, dass dieser die Familie auslöscht.
Dr. Smith (Gary Oldman) sorgt dafür, dass für die Robinsons die Raumfahrt alles andere als eine Urlaubsreise wird. Er sabotiert das Schiff und versucht, das Programm des Bord-Roboters so zu manipulieren, dass dieser die Familie auslöscht. (Tele 5)

Professor Robinson (William Hurt, zweiter von links), seine Frau Maureen (Mimi Rogers, hinten) und die Kinder Penny (Lacey Chabert) und Will (Jack Johnson) sind "Lost in Space".
Professor Robinson (William Hurt, zweiter von links), seine Frau Maureen (Mimi Rogers, hinten) und die Kinder Penny (Lacey Chabert) und Will (Jack Johnson) sind "Lost in Space". (Tele 5)

Datum: 01.12.2009

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