Jamie Foxx im Kampf gegen den Terror: "Operation: Kingdom"
.
Operation: Kingdom
Der Kampf gegen den internationalen Terror hat längst auch in Hollywood Einzug gehalten: Regisseur Peter Berg drehte mit der Unterstützung von Produzent Michael Mann einen Film über Selbstmordanschläge in Nahost - und er wollte zeigen, wie US-Strafverfolgungsbehörden damit umgehen, wenn Amerikaner betroffen sind. Entstanden ist "Operation: Kingdom", ein Wüstenabenteuer, das zwischen schockierender Authentizität und verklärender Weltpolizisten-Dramatik hin und her irrlichtert. Im Kino mittelmäßig erfolgreich, zeigt das Zweite den Actionfilm aus dem Jahr 2007 nun als Free-TV-Premiere.
Anzeige
Ein zurückhaltendes Charakterdrama war natürlich nicht zu erwarten, wenn zwei der attraktivsten Actiondarsteller Hollywoods, Jamie Foxx und Jennifer Garner, Seite an Seite für Gerechtigkeit kämpfen. Die Thematik ist verstörend genug: Über eine streng bewachte Militärbasis in Saudi-Arabien, auf der amerikanische Soldaten mit ihren Familien leben, bricht unvorhergesehen der Schrecken nahöstlichen Terrors herein. Unbekannte kapern einen Jeep und schießen mit Maschinengewehren wild auf alles, was sich bewegt. Letztlich sprengt sich noch ein Selbstmordattentäter inmitten der fliehenden Amerikaner in die Luft.
Während die Diplomaten ihr Handwerk aufnehmen und versuchen, die drohende Krise mit dem saudischen Königreich zu verhindern, kann Spezialagent Fleury (Jamie Foxx, ab 10.12. als "Der Solist" im Kino) vom FBI nicht tatenlos zusehen. Schließlich wurde bei dem Anschlag ein guter Freund getötet, der gleichzeitig auch der Verlobte seiner geschätzten Kollegin Mayes (Jennifer Garner) war. Gegen den Willen des US-Militärs stellt Fleury ein kleines Einsatzteam zusammen, um eigenhändig fern der Heimat nach Beweisen zu suchen und die Drahtzieher des Terroraktes zu fassen.
Zweifellos ist Peter Berg ein packender Terrorthriller mit effektvollen Zutaten gelungen: ein brisanter, weil aktueller Plot, Verfolgungsjagden, Hinterhalte, Misstrauen gegenüber allem Fremden, Loyalität unter Gleichen und große Sonnenbrillen. Es staubt reichlich in den 100 Minuten Laufzeit des Nahostkrimis, der sich letztlich nicht in kraftmeiernder Symbolik verliert, sondern ein in seiner Kompromisslosigkeit ausgewogenes Statement gibt.
Johann Ritter
Der leitende FBI-Agent Ronald Fleury (Jamie Foxx) ist mit einem vierköpfigen Team nach Saudi-Arabien gereist. (ZDF / Frank Connor / Universal Studios)
Auch die Arbeit der forensischen Expertin Janet Mayes (Jennifer Garner) wird stark unter die Lupe genommen. (ZDF / Frank Connor / Universal Studios)
Fern der Heimat gerät FBI-Agent Fleury (Jamie Foxx) gleich in einen Hinterhalt. (ZDF / Frank Connor / Universal Studios)
Ein Schauspieler muss Wandelbarkeit beweisen, klar. Einmal den Schönling ohne Ecken und Kanten, gleich danach den skrupellosen Mörder spielen können. So muss das sein. Umso reizvoller ist es, wenn Typen ...
Es waren vor allem die Darsteller des selbst zerfleischenden Killerehepaars "Mr. & Mrs. Smith" (2005), die vor knapp zwei Jahren 3,5 Millionen Zuschauer allein in Deutschland ins Kino zogen: Angelina Jolie ...
Es war der vierte und letzte Auftritt von Pierce Brosnan als Geheimagent James Bond, was damals im Jahr 2002 noch niemand ahnen konnte. Dem Zuschauer hätten sich ohnehin keine Gründe für einen Wechsel ...
Noch ehe sich Matthias Schweighöfer unDer Filmter Nikolai Müllerschöns Regie als "Der rote Baron" in die Lüfte erhebt, kommen erst einmal andere Flieger-Helden zum Einsatz. Majestätisch ziehen sie in offenen ...
Es hat seine Gründe, warum manche Actionfilme überleben und andere nicht. Ausschlaggebend für den dauerhaften Erfolg auf DVD und im TV sind dabei keineswegs Explosionen, Spezialeffekte oder Verfolgungsjagden. ...
"Ich traue allen Menschen, nur nicht dem Teufel in ihnen."- John Bridger (Donald Sutherland) ist ein Meisterdieb und eigentlich im Ruhestand. Doch er wird von seinem Ziehsohn Charlie Croker (Mark Wahlberg) ...
Anzeige
Konzert-DVD im Stream Gentleman am 27.04. ab 20.00 Uhr als » Musikstream