"Mission: Impossible": spannend, aber arg übertrieben
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Mission: Impossible
Von einer Vertragsverlängerung mit "Mission: Impossible"-Star Tom Cruise sah man bei der Produktionsfirma Paramount nach dem enttäuschenden dritten Teil der Agentenreihe 2006 erst mal ab. Inzwischen scheint jedoch klar, dass es 2011 eine Fortsetzung geben wird. Ob J.J. Abrams, der das Drehbuch schreiben soll, den Film auch inszenieren wird, ist indes fraglich, der Starregisseur dementierte jüngst. Und auch die Titelrolle könnte neu besetzt werden, wobei der Name Brad Pitt aktuell nicht mehr ganz so heiß gehandelt wird. Viel Verwirrung also, aber das ist man beim Scientologen und "Stauffenberg"-Darsteller Cruise ja in den letzten Jahren gewohnt. ProSieben wiederholt nun den ersten "Mission: Impossible"-Film von 1996 - zweifellos ein Stück aus den Glanztagen des umstrittenen Stars.
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In dem Kassenschlager (Einspielergebnis in den USA rund 180 Millionen Dollar) erhält der junge Agent Ethan Hunt (Cruise) den Auftrag, in Prag einen für die CIA mäßig vorteilhaften Deal zu vereiteln: Ein Unbekannter möchte eine Diskette verkaufen, auf der die Namen sämtlicher aktiver US-Spione gespeichert sind. Bei der Mission kommen Hunts Kollegen ums Leben, darunter auch sein Chef Jim Phelps (Jon Voight). Ethan versucht, das Komplott aufzuklären, und gerät dabei selbst unter Verdacht. Nur zwei Ex-Agenten (Ving Rhames, Jean Reno) und Claire (Emmanuelle Béart), die einzige Überlebende des Einsatzes, halten zu ihm.
Spannend, mitreißend aber auch arg übertrieben ist das schon, was Regisseur Brian De Palma und Tom Cruise, auch Produzent des Films, auf die Leinwand zauberten - eine Hubschrauber-Zug-Verfolgungsjagd durch den Eurotunnel inklusive. Aber eben auch sehr erfolgreich.
Die Fortsetzung, John Woos Action-Ballett "Mission: Impossible II" (2000), konnte den Vorreiter mit einem Einspielergebnis von 215 Millionen Dollar sogar noch toppen. Diesen Erfolg versprach man sich auch vom dritten Teil, der 2006 folgte. Doch "Mission: Impossible III" brachte es in den USA auf "lediglich" 133 Millionen Dollar. Man gab dem Super-Scientologen Tom Cruise daran die Schuld.
Johann Ritter
CIA-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) soll als Sündenbock für einen katastrophal verlaufenen Einsatz herhalten. (ProSieben / Paramount)
Geheimagent Ethan Hunt (Tom Cruise) bricht in die Computerzentrale der CIA ein. (ProSieben / Paramount)
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