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Das Ende - Assault on Precinct 13
Anzeige "Das Ende", der im deutschen Fernsehen merkwürdigerweise später vor allem unter dem Titel "Assault on Precinct 13" lief, war 1976 in gewisser Hinsicht ein für John Carpenter untypischer Film. Denn der Meisterregisseur ("Die Klapperschlange") vermengte hier nicht wie gewohnt brillante Charakterzeichnungen mit Actionelementen, sondern entwickelte die handelnden Figuren allesamt nur sehr schemenhaft. Es entwickelte sich eine Distanz zu den Charakteren, und so sind vor allem die beinharten Actionsequenzen und die brutale Erschießung eines Kindes in Erinnerung geblieben. Jean-Francois Richet machte sich nun an ein Remake, das unter dem Titel "Das Ende - Assault on Precinct 13" in Deutschland als DVD-Premiere erscheint. Richet, das wird früh klar, wollte keine bloße Neuverfilmung. Zwar bleibt die Grundthematik gleich, jedoch gelingt es ihm - auch dank ebenso namhafter wie starker Darsteller (Ethan Hawke, Laurence Fishburne, Gabriel Byrne) - hier eben echte Menschen mit Stärken und Schwächen aufeinander zu hetzen. Der Film, eine Mixtur aus Actionkracher und Thriller, spielt in einer Silvesternacht. Im neuen Jahr soll das Detroiter Polizeirevier im 13. Distrikt eigentlich für immer geschlossen werden. Nur eine Notmannschaft ist noch da. Dann jedoch bleibt ein Gefängnistransport mit Kriminellen im Schneegestöber nahe des Reviers liegen. Die Häftlinge werden in die Zellen des Reviers gesperrt. Plötzlich tauchen Scharfschützen auf und nehmen das Haus unter Beschuss, die Verbindungen zur Außenwelt sind abgebrochen. Revierleiter Sergeant Jake Roenick (Ethan Hawke) glaubt zunächst an eine Befreiungsaktion, doch in Wahrheit hat der Angriff andere Hintergründe. Roenick entschließt sich, die eingebuchteten Verbrecher zu bewaffnen, um der Belagerung standhalten zu können. Allzu umfangreich sind die Extras der DVD nicht ausgefallen. Einige Featurettes geben Einblicke in die Arbeit der Crew, dazu kommen sechs nicht verwendete Szenen und ein Blick hinter die Kulissen. Technisch wurde starke Arbeit geleistet. Die meiste Zeit spielt die Handlung im Dunkeln, dennoch ergeben sich konturenreiche, scharfe Bilder. Der Sound, hier auch im DTS-Format vorhanden, bietet einige effektreiche Momente und verdient sich durch Dynamik und Kraft gute Noten. Nick Petersen bewertungsbox
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Credits: |
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