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Aston Kutcher ist der "Toy Boy" reicher Frauen

Toy Boy

Ashton Kutcher liebt ältere Frauen - im wahren Leben und auf der Leinwand.

(mb/tsch) In Los Angeles angekommen, macht sich Nikki (Aston Kutcher) daran, sich in die High Society einzugliedern. Er ist nicht reich, nicht berühmt und hat nichts gelernt. Doch eine Sache beherrscht er wie kein anderer: reichen Frauen den Kopf verdrehen. Dass sie meist wesentlich älter sind als er selbst, ist für ihn nicht von Bedeutung. Schließlich sind keine echten Gefühle im Spiel, die Beziehungen ähneln eher einem Vertrag: Der „Toy Boy“ bekommt alles, was er will, solange er zur Verfügung steht. Doch eines Tages verliebt er sich in eine hübsche Kellnerin und sein schickes Leben droht daran zugrunde zu gehen. So oberflächlich, wie sich das anhört, ist „Toy Boy“ nicht. Die romantische Komödie beinhaltet auch Züge eines Coming-of-Age-Dramas, doch im Grunde überwiegt doch die unterhaltsame Seite.

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Das nennt man wohl Mut zur Selbstironie. In "Toy Boy" (2009) verführt Ashton Kutcher ältere Frauen, um sich von ihnen aushalten zu lassen. Der 31-Jährige, der mit der 16 Jahre älteren Demi Moore verheiratet ist, spielt den charismatischen Frauenhelden Nikki. Um sich ein schickes Leben in L.A. leisten zu können, beginnt er eine Beziehung mit der reichen Samantha (Anne Heche). Der ist er zwar nicht treu, seine zahllosen Affären bedeuten ihm aber nichts. Bis er die Heather (Margarita Levieva) kennenlernt. David Mackenzie Film schwankt zwischen romantischer Komödie und zynischem Drama - ein Balanceakt, der nur selten gelingt.

Sowohl bei der Bild- als auch der Tonqualität fällt die Blu-ray-Disc deutlich überzeugender als die DVD aus. Beachtenswerten Raumklang sucht man zwar bei beiden vergeblich, doch der Sound der BD ist rauschfreier und detailreicher. Besonders die Dialoge klingen auf DVD etwas hohl und flach. Auch das Bild hat einige Schwächen. In der Tiefe fehlt es an Schärfe, die Außenaufnahmen von Los Angeles flimmern häufig. In der BD-Fassung sind diese Mankos weniger deutlich zu sehen, zudem sind die Kontraste schärfer. Beim Bonusmaterial enttäuschen beide Formate: Von den spärlichen Extras ist das Interview mit Ashton Kutcher noch am interessantesten.

Melanie Grimm

bewertungsbox

bildformat 2,40:1 (anamorph)
sprachen Deutsch (5.1 / 2.0), Englisch (5.1)
untertitel Deutsch
extras Interview: Ashton Kutcher; Dokumentation; Bildergalerie
laufzeit 93 Min.
tonsystem Dolby Digital
regionalcode Regionalcode 2
preis ca. 16 Euro
bewertung bild befriedigend
bewertung ton gut
bewertung extras ausreichend

Credits:
(USA 2009, R: David Mackenzie, D: Ashton Kutcher, Anne Heche, Sebastian Stan u.a.)


In der Komödie "Toy Boy" beweist Ashton Kutcher Mut zur Selbstironie.
In der Komödie "Toy Boy" beweist Ashton Kutcher Mut zur Selbstironie. (Kinowelt)

Nikki (Ashton Kutcher) liebt das Luxusleben. Seine Einkommensquelle: reiche Frauen, die er mit seinem Charme erobert.
Nikki (Ashton Kutcher) liebt das Luxusleben. Seine Einkommensquelle: reiche Frauen, die er mit seinem Charme erobert. (Kinowelt)

"Toy Boy" Nikki (Ashton Kutcher) lässt sich von älteren Frauen aushalten.
"Toy Boy" Nikki (Ashton Kutcher) lässt sich von älteren Frauen aushalten. (Kinowelt)

Datum: 14.12.2009

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