Immer wieder gut: "Die Bourne Identität"
Die Bourne IdentitätWenn man mit den Besten arbeiten kann, will man wohl keinen Urlaub. Hollywood-Star Matt Damon legt derzeit jedenfalls kaum Pausen ein. Nach "Der Informant!" von Stephen Soderbergh kommt am 18.02. Clint Eastwoods Nelson-Mandela-Drama "Invictus" in die Kinos, das von der Rugby-WM 1995 handelt. Damon spielt darin den weißen Kapitän der südafrikanischen Mannschaft. Am 18.03. folgt das Kriegsdrama "Green Zone", das Paul Greengrass inszenierte. Derzeit steht Damon wieder für Clint Eastwood vor der Kamera: Er dreht den Thriller "Hereafter". Ein weiterer "Bourne"-Film ist für 2011 angekündigt. vox wiederholt nun abermals den herausragenden ersten Teil der Reihe: "Die Bourne Identität" (2002). Anzeige Matt Damon verkörpert den Agenten Bourne, der während eines Killerauftrages selbst zur Zielscheibe wird, zwei Kugeln in den Rücken bekommt und daraufhin, im Mittelmeer treibend, sein Gedächtnis verliert. Nicht einmal an seinen Namen kann er sich erinnern. Von allen Seiten sieht er sich seitdem verfolgt und versucht krampfhaft, nach seiner eigenen Vergangenheit zu forschen. Ein in seinen Oberschenkel implantierter Code führt ihn zum Schließfach einer Schweizer Bank, in dem er viel Geld und eine eindrucksvolle Pistole findet. Verblüfft merkt er, wie er nur mit der Wimper zucken muss, um diverse Wachmänner und Sicherheitsleute außer Gefecht zu setzen. Er ist bei den NSA-Oberen in Ungnade gefallen und flieht nun durch halb Europa, bis am Ende das Glück nahe scheint. Dabei stets an seiner Seite: die deutsche Schauspielerin Franka Potente, die in der Fortsetzung "Die Bourne Verschwörung" (2004) allerdings nach nur wenigen Minuten das Zeitliche segnet. Von gelungener Action und wilden Hetzjagden ist Doug Limans (Regie) äußerst kurzweiliger und packender Film geprägt, aber auch vom großen Mysterium um die Identität des Agenten Bourne. Bernd Fetsch |
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