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"Stargate - Continuum" ist billig, nervig und albern

Stargate - Continuum

Der Weltraum, unendliche Weiten. In diese wird in der nunmehr dritten "Stargate"-Serie, "Universe", ein weiteres Raumschiff eindringen. Die "Destiny" bringt ab 24.02. (mittwochs, 20.15 Uhr, RTL II) Robert Carlyle und sein Team in ferne Galaxien. Der erste Fernseh-Ableger, der auf Roland Emmerichs Kinofilm "Stargate" (1994) basierte, ging bereits 1997 auf Sendung. Zehn Staffeln lang war in "SG-1" ein Sternentor Ausgangspunkt für fantastische Reisen und erste Kontakte mit fremden Zivilisationen. 2007 wurde die langlebige Science-Fiction-Serie eingestellt. DVD-Filme folgten: unter anderem "Stargate - Continuum" (2008), den Sci-Fi-Spezialist RTL II nun wiederholt.

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Ohne Vorkenntnisse ist die Handlung von "Stargate - Continuum", die mit unzähligen Querverweisen aufwartet, nur schwer zu verstehen. Das Schicksal der Goa'uld, Dauerfeind des SG-1-Teams, hängt an ihrem letzten Systemlord, Ba'al. Er soll seinem Wirtskörper entnommen und hingerichtet werden. Die Sternentor-Truppe nimmt an dieser Zeremonie teil, doch während der Prozedur verschwinden plötzlich die umstehenden Personen.

Lieutenant Colonel Mitchell (Ben Browder), Dr. Daniel Jackson (Michael Shanks) und Sam Carter (Amanda Tapping) entkommen als Einzige durch das Stargate. Am anderen Ende finden sie sich in einer mysteriösen Eisumgebung wieder. Sie sind in eine alternative Zeitlinie geraten, in der das Stargate-Programm aus der Geschichte gestrichen wurde. Einige Zeit später tauchen auch noch Goa'uld-Mutterschiffe im Orbit der Erde auf ...

Der zweite Spielfilmableger ist nur etwas für die hartnäckigsten "Stargate"-Fans. Die Studiokulissen und CGI-Effekte wirken billig, der überladene Soundtrack voller Chöre nervt, und die Schauspieler tun sich beim Aussprechen der unsäglichen Dialoge ("Möge deine Herrschaft Tage dauern und dein Tod Jahre!") verständlicherweise schwer, ein ernstes Gesicht zu bewahren.

Bernd Fetsch



O'Neill (Richard Dean Anderson) und Carter (Amanda Tapping) beobachten die Extraktions-Zeremonie.
O'Neill (Richard Dean Anderson) und Carter (Amanda Tapping) beobachten die Extraktions-Zeremonie. (RTL II / 2007 MGM Global Holdings Inc.)

Ba'al (Cliff Simon) konnte seiner Exekution entkommen.
Ba'al (Cliff Simon) konnte seiner Exekution entkommen. (RTL II / 2007 MGM Global Holdings Inc.)

Carter (Amanda Tapping), Mitchell (Ben Browder, zweiter von rechts) und Daniel (Michael Shanks) können sich während der Extraktionsprozedur gerade noch ins Sternentor retten. Links: O'Neill (Richard Dean Anderson).
Carter (Amanda Tapping), Mitchell (Ben Browder, zweiter von rechts) und Daniel (Michael Shanks) können sich während der Extraktionsprozedur gerade noch ins Sternentor retten. Links: O'Neill (Richard Dean Anderson). (RTL II / 2007 MGM Global Holdings Inc.)

Datum: 21.02.2010

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