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Xperia Tablet Z: High End für die Badewanne

Sonys neues Tablet ist derzeit konkurrenzlos

Sony hat den Tablet-Markt erst spät für sich entdeckt, zeitweise wurde vermutet, die Japaner würden den Anschluss verpassen. Und nun das: Nur kurz nach der dem neuen Xperia-Smartphone legt Sony sein zweites Tablet vor und lässt die Konkurrenz mächtig alt aussehen. Das Experia Tablet Z ist nicht nur das derzeit leichteste und dünnste Tablet auf dem Markt, es glänzt auch mit hoher Auflösung, beachtlicher Rechenpower, einem verdammt schicken UI – und es ist Wasserdicht. Ab in Freibad!

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Dies vorweg: Sony hat mit dem Xperia Tablet Z alles richtig gemacht – das Gerät rollt den Android-Markt auf und ist auch eine ernstzunehmende Konkurrenz für Apples iPad. Schon der optische Ersteindruck weiß zu begeistern: Mit gerade mal 6,9 Millimetern ist es das zur Zeit dünnste Tablet überhaupt, dünner noch als sein Smartphone-Gegenstück, dem es auch optisch folgt mit klaren Linien und nur minimalen Abrundungen an den Kanten. Die gummierte Rückseite aus Polycarbonat wirkt hochwertig und sorgt zusammen mit dem geringen Gewicht von gerade mal 480 Gramm dafür, dass es gut in der Hand liegt und auch über längere Zeit problemlos in einer Hand gehalten werden kann. In Sachen Mobilität also absolut top.

An den Rändern befindet sich der Einschalter, eine Lautstärkewippe sowie Slots für Micro USB, Micro SD und Kopfhörer sowie eine Infrarotschnittstelle. Die Anschlüsse sind mit kleinen Plastikkappen abgedeckt, die bombenfest sitzen, sich aber ohne Probleme öffnen lassen. Das ist nötig, denn das Xperia ist wasser- und staubdicht und soll bis zu dreißig Minuten in geringer Wassertiefe standhalten können. In unserem Test hat es einen Tauchgang in der Badewanne klaglos mitgemacht.

Der 10,1-Zoll-TFT-Bildschirm besticht mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln, kräftigen Farben und einem gestochen scharfen Bild, auf dem keinerlei Pixel mehr zu erkennen sind. Zwar ist das keine Retina-Auflösung, ein wirklich nennenswerter Unterschied ist im direkten Vergleich mit dem iPad aber nicht zu erkennen. Der Klang der Lautsprecher ist tablettypisch etwas blechern und neigt zur Übersteuerung bei voller Lautstärke. Das ist qualitatives Mittelfeld, insgesamt aber völlig ok. Mit Kopfhörern liefert das Z druckvollen und angenehmen Sound. Im Innern werkelt ein mit 1,5 GHz getakteter Qualcomm QuadCore-Prozessor mit 2 GB RAM, der dafür sorgt, dass das System absolut flüssig und flott läuft, die bei den meisten Android-Tablets typischen gelegentlichen Ruckler fehlten in unserem Test gänzlich. Das Z verfügt über zwei Kameras, eine an der Frontseite für Videotelefonie (2,2 Megapixel) und eine an der Rückseite mit 8 Megapixel. Diese Kamera ist allerdings nur Durchschnitt, Bilder wirken oft verrauscht und an den Rändern unscharf, was aber zu verkraften ist, da die Kamera im Tablet ohnehin eher nebensächlich ist. Für das Scannen von Dokumenten mit Hilfe entsprechender Apps taugt sie allemal.

Einziges wirkliches Manko ist das schwachbrüstige Ladegerät: Gut sechs Stunden Geduld muss man mitbringen, bis das Xperia Tablet Z wieder vollständig geladen ist; und auch die Akkulaufzeit bewegt sich nur im Mittelfeld. Bei moderater Nutzung (Surfen im Netz, ein wenig Musik, einige Videos, Bearbeitung von Dokumenten etc.) hielt der Akku in unserem Test gute sieben Stunden durch.

Als Betriebssystem fungiert Android Jelly Bean, das von Sony mit eigenem UI mächtig aufgemotzt und um diverse Zusatzfunktionen erweitert wurde, darunter eine Schnellzugriffleiste für einige Apps wie den Taschenrechner, einen Mini-Browser, einen Voice-Recorder und weitere, die jederzeit im laufenden Betrieb eingeblendet und teilweise auch skaliert werden können. Das ist eine Funktion mit Mehrwert. Das Xperia Tablet Z kostet in der günstigsten Version ohne Mobilfunkmodul und mit 16 GB internem Speicher rund 500 Euro und ist jeden Cent wert. (gw)


(c) Sony
(c) Sony

Datum: 19.06.2013

 

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