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Filmstarts - Neu im Kino

Like Father, like Son

Like Father, like Son

Haneke auf Japanisch

Es ist nicht bekannt, ob der japanische Regisseur Hirokazu Kore-Eda „Das weiße Band“ (2009) von Michael Haneke gesehen hat. Aber selbst wenn nicht – die perfide Disziplinierung, mit der kleine Menschen zu perfekten Erfolgsmaschinen abgerichtet werden sollen, scheint zumindest in Japan noch aktuell zu sein. Jedoch hat Kore-Edas Betrachtung der früheren „schwarzen Pädagogik“ etwas voraus: Sie lässt Raum für Veränderung. Von ihr erzählt der Regisseur, streng zurückhaltend und gerade dadurch sehr berührend. Der diesjährige Gewinner des Jurypreises in Cannes startet am 26. Dezember in der Schweiz. Der deutsche Starttermin ist noch nicht bekannt.

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Philomena

Philomena

Zwischen Sünde und Todsünde

Für Schnulzen hat Starjournalist Martin Sixsmith eigentlich nur ein verächtliches Augenrollen übrig. Dass ausgerechnet einer wie er eine Geschichte schreiben soll, nach der sich die Kollegen vom Boulevard die Finger lecken würden, grenzt an Majestätsbeleidigung. Vielleicht ist es jedoch genau diese Abneigung gegen „Human Interest“-Storys, die nicht nur den ehemaligen BBC-Korrespondenten und Berater von Tony Blair, sondern den ganzen Film vor der Schnulze rettet. Nach dem seichten „Immer Drama um Tamara“ (2010) und dem Zockerfilm „Lady Vegas“ (2012) knüpft Regisseur Stephen Frears mit seinem neuen Film an die gefeierte Feinfühligkeit von „The Queen“ (2006) an.

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Le Passé –Das Vergangene

Le Passé –Das Vergangene

Verstrickt ins Patchwork

Zum ersten Mal hat Asghar Farhadi außerhalb seiner iranischen Heimat gedreht. Das wäre vielleicht nicht weiter erwähnenswert, handelte es sich bei dem Oscar-Gewinner (für „Nader und Simin – Eine Trennung“) nicht um einen Filmemacher, der mit seiner zurückhaltenden, äußerst präzisen Alltagsbeobachtung bestechende Porträts von der Gesellschaft und den Milieus gezeichnet hat, in denen er aufgewachsen ist. Würden ihm die Liebe zu den Figuren und der warmherzige Blick auf ihre Widersprüche auch in einer universellen Geschichte gelingen? Das durfte man mit Fug und Recht erst einmal bezweifeln. Aber die Antwort ist eindeutig. „Le Passé – Das Vergangene“ hätte beim diesjährigen Festival in Cannes nicht nur den Preis für die beste Darstellerin (Bérénice Bejo), sondern auch eine Auszeichnung für das beste Drehbuch verdient gehabt (Kinostart: 30. Januar 2014).

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Die Erfindung der Liebe

Die Erfindung der Liebe

Jetzt erst recht

Wer hat die Liebe erfunden? Diese Frage könnte peinlich werden für einen jungen Mann, der eine sterbenskranke Millionärin nur deswegen heiraten will, um nach deren Tod ein sorgenfreies Leben mit seiner jungen Freundin zu genießen. Auf der Basis dieses Plots wollte Lola Randl eigentlich das Drama einer ungewöhnlichen Dreiecksgeschichte drehen. Doch mitten während der Dreharbeiten starb die Hauptdarstellerin. Aus der Not heraus machte die Regisseurin einen Film im Film – und zwar einen, der das ursprüngliche Projekt vermutlich übertrifft. Der Kinostart der elegant verschachtelten Hommage an das Filmemachen ist für das Frühjahr 2014 geplant.

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Zaytoun

Zaytoun

Ziemlich ungeliebte Freunde

Das berührendste Porträt einer stolzen Palästinenserin stammt von einem Israeli: In „Lemon Tree“ (2008) setzte Eran Riklis der Besitzerin eines Zitronenhains ein filmisches Denkmal. Auch in seinem neuen Film spielen der palästinensische Protagonist und eine Pflanze – diesmal ein Olivenbaum – zentrale Rollen. Doch damit enden die Parallelen. Mit seiner plakativen Erzählweise trägt „Zaytoun“ die humane Botschaft viel demonstrativer vor sich her, als die stille, hintergründige Parabel von „Lemon Tree“ (Kinostart: 14. November).

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