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Cineastentreff.de: Die besten Filme 2006

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  #1  
Alt 03.01.2007, 18:40
text driver text driver ist offline
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Standard Cineastentreff.de: Die besten Filme 2006

Es war nicht leicht, weil 2006 ein wirklich gutes Kinojahr war. Aber jetzt haben wir uns entschieden. Hier die Top Ten der besten Filme 2006, gewählt von Cineastentreff.de.

1. Miami Vice
2. Marie Antoinette
3. Apocalypto
4. The Hills Have Eyes
5. München
6. In den Süden
7. We feed the world
8. Volver
9. Syriana
10. Hostel und Silent Hill gleichauf

Eine ausführliche Begründung der Wahl findet Ihr im Menü unter Top-Filme bzw. direkt hier:
www.cineastentreff.de/topfilme/best-of-2006.html
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Geändert von Yoghurt (04.01.2007 um 14:57 Uhr).
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  #2  
Alt 03.01.2007, 20:14
filmfreak filmfreak ist offline
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Ich habe davon nur 5 Filme gesehen, aber bin mit der Wahl dieser 5 gar nicht einverstanden. Z. B. "The Hills Have Eyes" und "Hostel" waren grottenschlecht und haben in so einer Rangliste nichts verloren (aus meiner Sicht).
Und was ist denn bitte an "The Hills Have Eyes" toll? Irgendwelche Mutanten, die Babys entführen und Frauen vergewaltigen? Welches kranke Hirn findet das denn gut?
Insgesamt bin ich mit der Auswahder 5 Filme, die ich kenne bei 4 sehr unzufrieden und kann diese Wahl nicht nachvollziehen. Einzig richtig erscheint für mich in dieser Liste "München".
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  #3  
Alt 03.01.2007, 21:08
text driver text driver ist offline
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Die Begründung zu den einzelnen Filmen unter www.cineastentreff.de/topfilme/best-of-2006.html
hast du vermutlich gelesen, oder?

Deshalb will ich versuchen, noch ein bisschen weiter auszuholen. Am meisten bist du gegen "Hostel" und "The Hills Have Eyes" in dieser Liste. Das sind sicherlich beide sehr brutale Filme, aber brutal ist die Hälfte aller Filme in jeder Videothek. Brutalität ist also sicherlich kein Kriterium gewesen. Vielmehr sind Filme, die Gewalt behandeln, oft sehr dynamisch. Und ich denke, Dynamik ist eines der wesentlichen Kriterien für einen guten Film. "Hostel" und "The Hills Have Eyes" sind sehr dynamisch, letzterer noch mehr. Und sie bieten unkonventionelle Handlungsabläufe, Überraschungen also - wieder: nicht im dargestellten Inhalt, sondern in der Abfolge der Handlungen. "Hostel" zeigt zudem eine neue Perspektive von Amerikanern (den Machern des Films) auf Amerikaner: als schwache und dumme Opfer undurchsichtiger Mächte. In den meisten US-Filmen die ich kenne sind Amerikaner stark und aktiv. Hier sind sie das genaue Gegenteil. Das ist doch sehr interessant, deshalb die Wahl unter die Top Ten. Und was den Inhalt von "The Hills Have Eyes" angeht: der wird doch sauber begründet und nicht spekulativ eingesetzt. Es ist ein Actionfilm mit Horrorelementen, sehr gut inszeniert, brillante Farben, exzellente Kamera, gut gespielt - die Mutanten bleiben dabei immer Träger der Handlung, nie gibt es Szenen, in denen sich die Kamera an der Darstellung von Leiden weidet, indem sie etwa minutenlang drauf bleibt. Gewalt wird gezeigt, aber bildlich nicht ausgebeutet - man sieht immer nur kurze Sequenzen, die unmittelbar Teil der Handlung sind.
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Geändert von Yoghurt (04.01.2007 um 14:56 Uhr).
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  #4  
Alt 04.01.2007, 15:07
Yoghurt Yoghurt ist offline
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Standard Top-Filme 2006

Zitat:
Zitat von filmfreak Beitrag anzeigen
Welches kranke Hirn findet das denn gut?
Ich glaube nicht dass es um gut finden geht!
Würde es darum gehen, dann müste wie ich meine „Adams Äpfel“ ganz oben auf der Liste stehen.
Dass zumindest war mein ganz persönlicher Lieblingsfilm in 2006!
In der Liste geht es aber um Kunst und um Ausdruckskraft.
Deshalb, so glaube ich, sollte persönlicher Geschmack weitestgehend außen vor bleiben.

Gruß
Yoghurt
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Geändert von Yoghurt (04.01.2007 um 16:25 Uhr).
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  #5  
Alt 05.01.2007, 12:35
filmfreak filmfreak ist offline
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@text driver: wenn du bzw. ihr das so seht, dass z. B. "Hostel" eine besondere und vielleicht auch neue Darstellung der Amerikaner abliefert, was ist denn dann mit "Thank You For Smoking"? Ich habe persönlich vorher noch nie ein Film gesehen, wo das Rauchen angepriesen wurde und wo die Gesellschaft in so einer besonderen Form "verarscht" wurde (bitte entschuldigt die Ausdrucksweise).
Was sagst du dazu?
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  #6  
Alt 05.01.2007, 20:55
text driver text driver ist offline
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@filmfreak: "Thank You For Smoking" hab ich leider nicht gesehen. Werde es aber sicher auf DVD nachholen, auch um deine Frage beantworten zu können. Am 15.1. kommt der Film in die Videotheken.
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  #7  
Alt 12.01.2007, 15:25
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Zitat:
Zitat von text driver Beitrag anzeigen
"Hostel" und "The Hills Have Eyes" sind sehr dynamisch, letzterer noch mehr. Und sie bieten unkonventionelle Handlungsabläufe, Überraschungen...
"Hostel" lasse ich jetzt einmal außen vor, aber was an "The Hills Have Eyes" sonderlich unkonventionell sein soll interessiert mich jetzt doch. Der Streifen steht für mich auf einer Stufe mit Machwerken wie "Wrong Turn" - und das will was heißen...
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  #8  
Alt 12.01.2007, 16:29
tjaa
 
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Zitat:
Zitat von Block Beitrag anzeigen
"Hostel" lasse ich jetzt einmal außen vor, aber was an "The Hills Have Eyes" sonderlich unkonventionell sein soll interessiert mich jetzt doch. Der Streifen steht für mich auf einer Stufe mit Machwerken wie "Wrong Turn" - und das will was heißen...
Das war auch mein Gedanke...
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  #9  
Alt 12.01.2007, 20:15
text driver text driver ist offline
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Du meinst, das deutet mir der Vergleich mit "Wrong turn" an, "The Hills Have Eyes" sei ein Horrorfilm von der Stange? Das ist er deshalb nicht, weil er schon optisch aus der Masse der B-Movies heraussticht. Mir fällt als Vergleich eher "From Dusk till Dawn" ein.

Unkonventionell ist er deshalb, weil Sympathieträger und Identifikationsfiguren darin umkommen. Sogar "schwache" Figuren. Das ist im Mainstream-Kino, und dazu zählt Ajas Film letztlich, ein Tabu. Immer wird der Hund gerettet, die Frau, das Kind - hier nicht. Das macht den Film weniger vorhersehbar und realistischer erscheint mir das ohnehin.

Dass "The Hills Have Eyes" auf unserer Best of 2006-Liste erscheint, hat vor allem damit zu tun, dass er seinen eigenen Anspruch perfekt einlöst (was z.B. "Babel" und "Departed" nicht tun).
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  #10  
Alt 18.01.2007, 14:22
nu3nn nu3nn ist offline
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nehmts mir nicht, aber wie kann man miami vice, bei so einem guten kinojahr auf platz 1 haben? der film ist okay, für einen Mann aber nur durchschnitt. Hinzu kommen Filme wie Hills have eyes, der mir ja noch gefallen hat (aber nie top 10), syriana einem leicht überdurchschnittlichen politthriller, der aber nie vollends überzeugt, Hostel und silent hill. Bei Hostel muss ich lachen, da er für mich nicht mal durchschnitt ist. Silent hill war für eine Game-verfilmung in ordnung, aber nicht mal annähernd top 10 würdig...
Bei München bin ich voll eurer Meinung. Grossartiges kino und gehört bei mir sogar in die top 3. Apocalypto kann ich auch noch verstehen, wobei der streifen in der letzten halben oder dreiviertel stunde an substanz verliert und zu arg in die mainstream rache verfolgungsjagt Richtung abdriftet, obwohl man am anfang noch tolle bilder der maya kultur mit liebe fürs detail gesehen hat. Trotzdem grossartige Regie und einzigartige Kameraeinstellungen. Die filme die ich nicht aufgezählt habe, habe ich auch nicht gesehen und deswegen auch kein urteil, wobei ich sehr gespannt auf volver bin.

es gab 2006 meiner meinung nach weitaus bessere

departed (verstehe nicht wo er versagt haben soll)
v for vendetta
the illusionist
nach der hochzeit (dänisch)
crank
the prestige ( okay war schon 2007)
little miss sunshine
running scared
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