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Couscous mit Fisch
\Couscous mit Fisch\ hat vor allem eins: viel Sinn für das Zwischenmenschliche. Der Film des französischen Regisseurs algerischer Abstammung Abdel Kechiche ist ein sehr herzliches und lebendiges Porträt des schwierigen Lebens arabischer Einwanderer in Frankreich. Der Zusammenhalt einer sehr heterogenen Großfamilie steht im Vordergrund der Geschichte. Trotz diverser Meinungsverschiedenheiten und temperamentvoller Streits hilft in diesem bunten Mikrokosmos jeder jedem. Das geht so weit, dass nun etwas wirklich Großes gewagt wird: der Traum vom eigenen Restaurant. Der vierfache César-Gewinner \Couscous mit Fisch\, der auch bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet wurde, überzeugt mit einem sehr authentischen Schauspielerensemble, das zum größten Teil aus Laiendarstellern besteht.
Meinung:
In diesem Film ist es letztendlich der Couscous, der den Zusammenhalt stärkt und Grenzen aufbricht. Das mag zuerst absurd klingen. Bedenkt man aber, dass es als typisch maghrebinische Speise mittlerweile zum Lieblingsgericht der Franzosen aufgestiegen ist, bekommt die Bezeichnung „Esskultur“ plötzlich eine ganz andere Tragweite. Und die war bestimmt selten so hoffnungsvoll.
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