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In Hinter Kaifeck reiht sich ein plumpes Klischee ans nächste
Dem Fotografen Marc (Benno Fürmann) geht es im düsteren bayerischen Kaff Hinterkaifeck ein bisschen wie K. in Kafkas „Das Schloss“ oder wie Johnny Depp in „Sleepy Hollow“: Es ist grau und regnerisch, die Dorfbewohner benehmen sich merkwürdig, sehen bedrohlich aus und scheinen ein Geheimnis zu hüten. 1922 ereignete sich in Hinterkaifeck ein spektakulärer und myseriöser Mord an einer ganzen Bauernfamilie, der bis heute ungeklärt ist. Die Ereignisse von damals inspirierten gleich zwei deutsche Filmemacher: Ende des Jahres erwartet man die gleichnamige Verfilmung von Andrea Maria Schenkels Bestseller \Tannöd\, und jetzt schon startet Esther Gronenborns \Hinter Kaifeck“ mit Benno Fürmann und Alexandra Maria Lara in den Kinos, eine Mischung aus Mystery-Thriller und Drama, als ein kleiner Vorgeschmack auf „Tannöd“. Das Drehbuch von „Hinter Kaifeck“ verzettelt sich fatal und lässt den Film belanglos erscheinen.
Meinung:
Hab den Film gesehen und teile nicht die Meinung dieser Kritik. Finde, dass die gruselige Atmosphäre Hinter Kaifeck über weite Strecken sehr gut trägt und ihn kurzweilig macht. Der Plot ist nicht der Originellste, aber er funktioniert für den Film sehr gut. Fand auch die Struktur und den Mix mit einigen Subplot gelungen. Man konnte jedenfalls eine klare Linie erkennen. Mir hat der Film jedenfalls gefallen und kann ihn weiterempfehlen!