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Willkommen bei den Sch'tis: die französische Erfolgskomödie
„Über 20 Millionen Franzosen können sich nicht irren”, verkündet das Plakat der Komödie mit dem seltsamen Namen „Willkommen bei den Sch’tis”. So viele sahen sie sich nämlich im Kino an. Eine beeindruckende Zahl, die den Film zum erfolgreichsten in der Geschichte des französischen Kinos gemacht hat. Die reizende Geschichte handelt von einem sagenumwobenen Ort, der zu einem einzigen Stereotyp verstarrt ist: In Nord-Pas-de-Calais regnet es anscheinend immer, die Bewohner sind barbarische Hinterwäldler, die obendrauf einen so seltsamen Dialekt sprechen, der selbst Muttersprachler vor erhebliche Verständnisprobleme stellt. Genau dahin wird der Postbote Philippe Abrams (Kad Merat) strafversetzt und muss sich nun seinen Vorurteilen über den verruchten Ort stellen. Obwohl recht provinziell, dürfte die Thematik der charmanten Komödie auch für Nicht-Franzosen interessant sein, denn ihr Witz ist universell und ihre Aussage allgemeingültig.
Meinung:
Auch wenn die Sprache in diesem Film eine wichtige Rolle spielt, man muss kein Französisch können um die Komik des Gezeigten zu verstehen. Auch wer wie ich den Film im Original mit englischen Untertitel auf einem kleinen Flugzeug-Bildschirm gesehen hat, kann herzhaft lachen - nicht über die Schtis sondern mit ihnen, kann sich amüsieren über die Vorurteile und ihre Nichtbestätigung.
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