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#1
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zum ursprüngliechen Artikel: Che erzählt die Geschichte hinter der Legende
Das nennt man wohl ein Riesenepos: Steven Soderberghs Produktion über das Leben und Sterben des argentinischen Revolutionärs Ernesto „Che“ Guevara dauert viereinhalb Stunden. Aus diesem Grund wurde das Biopic in zwei Filme geteilt, „Revolucion“, der von der Zeit Che Guevaras an der Seite Fidel Castros erzählt, und „Guerilla“, in dem Soderbergh den Niedergang des Revolutionärs in Bolivien schildert. Beide Teile wurden beim Filmfest in Cannes 2008 erstmals öffentlich gezeigt. Dort hat der Film Benicio Del Toro den Preis für den besten Hauptdarsteller eingebracht. Doch am Mammutprojekt „Che“ scheiden sich die Geister. Zu lang, zu langweilig und zu trocken sei das außergewöhnliche Biopic. „Che“ startet in zwei Teilen in den deutschen Kinos – am 11. Juni kommt „Che – Revolucion“ und ab dem 23. Juli ist „Che – Guerilla“zu sehen. Meinung: Wollte euch mal fragen was ihr von einem erneuten Biopic des Mythos "Che Guevara" haltet, das ja nun doch sehr ausführlich und wertfrei angegangen werden soll. Wie fandet ihr "Motorcycle Diaries" und was erhofft ihr euch von Benicio del Toro? |
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#2
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Ganz ehrlich? Ich kann die Popfigur "Che Guevara" nicht mehr sehen. Ich finde es total störend wie er als Held und als Sexsymbol verehrt wird. Klar ist er eine der schillerndsten und wichtigsten Persönlichkeiten der südamerikanischen Geschichte. Gerade deswegen tut eine wertfreie Darstellung auch mal echt not. Soweit das halt im Film geht.
Ein vierstündiger Film hat für mich allerdings immer was von "russischem Heldenepos". Geht das nicht kürzer? Was die Besetzung angeht denke ich dass es fast egal ist wer den Part übernimmt. Das Bild vom "Che" ist so überragend bekannt dass die geringste Ähnlichkeit reicht um eine Identifikatio herzustellen . Vielleicht auch nur Bart und Kopfbedeckung. Sollen sie alle machen...mein Bedarf an Che ist gedeckt seit ich 15 war. ![]()
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As my dear departed friend Lotus Weinstock used to say: "I used to wanna change the world. Now I just wanna leave the room with a little dignity." |
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#3
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ich hab diese undifferenzierte trendige verehrung guevaras als symbol für alles was cool und rebellisch sein soll auch schon lange satt.
ich hoffe dennoch dass es diesmal vllt etwas besser wird als diese sentimentale teenieanbetung aus motorcycle diaries. 2 teile mit insgst 4 std klingen zwar arg nach allzu sehr gewolltem epos aber ich bin optimistisch. ich hab aber auch schon dokumentationen über che gesehen (auch aus europa und amerika) die sich schwer tun mit der undifferenzierten darstellung...
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His Judgment Cometh |
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#4
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Was mal wirklich originell wäre und ein Format was mich wieder vor den Fernseher locken würde wäre eine Serie.
Der Charakter könnte mit Schwächen und Stärken ausgelotet werden. Die Zeit beleuchtet. Die Ideologie und die Probleme würden klarer werden. Es gäbe auch Stoff für viele verschiedene Folgen. Einzelne Scharmützel im Wald...Konflikte unter den Protagonisten...die spätere Zeit in der Regierung...mit Frauen war bestimmt auch einiges los... Aber naja...das wird wohl ein Traum bleiben...Fernsehen das sich was traut.
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As my dear departed friend Lotus Weinstock used to say: "I used to wanna change the world. Now I just wanna leave the room with a little dignity." |
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#5
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ohne mystery und nachbarschaftsintrigen brauchst du heute keinem mit ner serie kommen^^
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His Judgment Cometh |
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#6
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Oh, den Thread hier hatte ich gar nicht gesehen. Ich hatte hier nämlich einen neuen gestartet....
Naja, ich kann es verstehen, dass ihr nach der Rage Against The Machine Welle und die damit einhergehende Glorifizierung Ches kein Bock mehr auf dieses Gesicht habt. Aber ich habe gerade vor kurzen ein Interview mit Benicio Del Toro gelesen und darin hat er bekräftigt, dass es in den beiden Teilen ganz betimmt nicht darum geht Che als den tollen Hecht darzustellen, sondern dass es ihm als Mitproduzent vor allem darum ging die Tatsachen aufzuzeiten. Seine guten Seiten wie auch seine eben seine schlechten Seiten. Man sollte das Thema nicht unter dem Gesichtspunkt des "damaligen" Hypes oder sonst was in dieser Richtung betrachten bzw. sich davon beinflussen lassen. Ich mein, der Typ ist einer der bedeutensten Menschen des 20. Jahrhunderts gewesen... Geändert von Root (22.03.2010 um 21:59 Uhr). |
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#7
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Das wiederum finde ich weitesgehend übertrieben. Das 20.Jahrhundert war voll von Ereignissen und der Putsch auf Kuba war vielleicht wichtig...aber Ches Rolle war nicht sooo bedeutend wie die hunderter anderer Leute in der Zeit. Von Einstein bis Lennon über Hitler und Stalin hatten viele viele Leute weitaus mehr Einfluss.
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