Kaffeebecher, Kekspackungen, Schuhe, Handys, DVDs – unser Alltag besteht aus einer Menge solcher Dinge. Wie entsteht dieses Zeug, wo kommt es her und was machen wir damit, wenn wir es nicht mehr brauchen? Die engagierte Umweltaktivistin Annie Leonard geht diesen Fragen auf anschauliche Weise nach und zeigt die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft.
Im Laufe ihrer zwanzigjährigen Arbeit für
Greenpeace und andere NGOs hat
Annie Leonard viele Fabriken, Bergwerke und Müllkippen besucht. Bei ihrer Arbeit als »toxic travel ler« kam sie in 40 Länder. Sie berichtet von Familien in Bangladesch, die auf riesigen Müllhalden leben, oder von Näherinnen in Haiti, die seit Jahren vergeblich um menschenwürdigere Arbeitsbedingungen kämpfen. Ihr Buch zeigt, wie wir diese Verhältnisse ändern können. Es ist das Glaubensbekenntnis einer neuen ökologischen Bewegung.
The Story of Stuff:
Das Buch -
Der Film auf englisch -
Der Film auf Deutsch
Victor Lebow sagte 1955 zum Thema ökonomisches Wachstum:
Unsere enorm produktive Wirtschaft ... verlangt, dass wir den Verbrauch zu unserem Lebensmotto machen, dass wir den Kauf und die Verwendung der Waren zu Ritualen werden lassen, dass wir unsere spirituelle und persönliche Befriedigung im Verbrauch suchen, ... es ist für uns notwendig, dass Dinge in immer kürzeren zeitlichen Abständen verbraucht, verbrannt, ersetzt und weggeworfen werden.
Der Benutzer der Gegenstände wurde zum Verbraucher.