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Daniel Brühl
Mit \Good Bye, Lenin\ und \Die fetten Jahre sind vorbei\ wurde Daniel Brühl zum bekanntesten jungen deutschen Schauspieler. Mittlerweile kann sich der 28-Jährige seine Rollen handverlesen aussuchen. Trotzdem hat er immer noch ein wenig die Allüre eines schluffigen Studenten bei einer Semesterparty. Wenn Daniel Brühl mit Basecap und unaufgeregtem Schlabberlook eine Suite im feinen Hamburger Hotel Atlantik zum Interview betritt, wirkt er fast wie ein schüchterner Fan, der beim Preisausschreiben eine Begegnung mit seiner Lieblingsband gewonnen hat. \Auf keinen Fall die Bodenhaftung verlieren\ lautet das Motto des in Barcelona geborenen Sohns eines deutschen Regisseurs (Hanno Brühl) und einer katalanischen Mutter. Mit einem anderen deutschen Filmstar der bodenständigen Art, Jürgen Vogel, stand er nun für den Film \Ein Freund von mir\ (Start: 2.10.) zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera. Der lange erwartete Nachfolgestreifen zu Sebastian Schippers gefeiertem Debüt \Absolute Giganten\ (1999) zeigt Vogel und Brühl als ungleiches Paar Freunde, deren Filmcharaktere durchaus leise Bezüge zum wahren Leben aufweisen. Jürgen Vogel spielt den verrückten, draufgängerischen Hans. Daniel Brühl ist der deutlich introvertiertere Karl.
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