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#1
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zum ursprüngliechen Artikel: Duell - Enemy At The Gates
Für Jean-Jacques Annaud war es ein Spießrutenlauf. Buhrufe nach der Premiere, vernichtende Kritiken am nächsten Tag in den Zeitungen. Der Eröffnungsfilm \Duell - Enemy at the Gates\, eine internationale Koproduktion mit deutscher Beteiligung, fiel bei den Filmfestspielen in Berlin 2001 durch. Und später auch an der Kinokasse: Nur 200.000 Zuschauer sahen den Film, den ProSieben nun als Wiederholung zeigt. Recht wenig angesichts der Kosten, die bei rund 180 Millionen Mark gelegen haben sollen. In Frankreich, England und den USA erntete Annauds Schützen-Duell zwischen den Ruinen Stalingrads allerdings Standing Ovations und wurde auch von der Kritik gefeiert. Meinung: |
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#2
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Das der Film so gefloppt ist, wundert mich nicht unbedingt, dass er so verrissen wurde, schon gar nicht! Ich finde, dass der Film ganz okay ist, mehr aber auch nicht!
Ich will ja nicht sagen, dass der Film in einer eleganten Art und Weise startet, die ersten Bilder aus Stalingrad sind imposant, richtig gut gelungen. Im Allgemeinen finde ich, dass die Schlachtenszenen wirklich interessant sind, mehr aber auch nicht. Wenn man andere Kriegsfilme gesehen hat, dann schockiert oder erstaunt einen dieser Film nicht unbedingt mehr. Und obwohl das schon negativ klingt, ist es doch eigentlich der positive Aspekt des Filmes. Wirklich unnötig und wirklich fehl am Platz ist diese völlig unnütze und nun wirklich nicht passende Dreierroamanze zwischen den Hauptakteuren. Zum Einen bietet de Schlacht um Stalingrad nun doch genug Material, um einen Film zu füllen, zum Anderen wirkt diese Liebesgeschichte völlig unrealistisch im Angesicht einer der größten Schlachten der Weltgeschichte. Ich will damit einfach mal behaupten, dass die einfachen Soldaten genug Schreckliches zu erleiden hatten, als dass sie sich noch um eine Beziehung sorgen mochten. Der Film achtet viel zu sehr auf diesen Liebesaspekt, als auf die Schrecken des Krieges, die leider nach und nach immer mehr an Bedeuetung verlieren. Gerade dadurch verliert der Film den Anspruch eines richtigen Kriegsfilmes. Es ist viel eher eine Liebesfilm, verpackt in den Wochen des Todeskampfes in Stalingrad ... und daruch eher unrealistisch und im Angesicht einiger großer Kriegsfilme wirklich blass.
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"Klotzen, nicht kleckern!" |
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