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   Men in Black

    
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  Titel: Men in Black Verfasst am: 02.12.2004, 22:42   
 
Yoghurt

 

Yoghurt
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Men in Black ZDF
27.12.2004
20.15 Uhr

Sie sind unter uns

(tsch) Sein Gespür für intelligente Situationskomik stellte der Regisseur Barry Sonnenfeld ("Schnappt Shorty") in seiner Karriere schon mehrfach unter Beweis. Doch "Men in Black" wurde sein Meisterstück. 1997 kam die Actionkomödie in die deutschen Kinos, mehr als sieben Millionen Zuschauer machten den Film zu einer der erfolgreichsten Produktionen des vergangenen Jahrzehnts. Das ZDF wiederholt nun den Blockbuster, der Mitte 2002 fortgesetzt wurde.

Will Smith und Tommy Lee Jones hatten ein Sequel zunächst nicht in Betracht gezogen, ließen sich dann aber dann doch überreden. Hollywood munkelte von hohen Gagen, die die beiden jedoch in diesem Fall wert waren. Über fünf Millionen Zuschauer sahen den zweiten Teil in Deutschland, in den USA wurden knapp 200 Millionen Dollar eingespielt. Ein weiteres Abenteuer steht derzeit dennoch nicht zur Debatte.

"Men in Black" erzählt von Außerirdischen, die längst unter uns sind. Die meisten leben in New York, da sie dort am wenigsten auffallen. Der Agent K (Tommy Lee Jones) gehört einer Kontrolleinheit für Alien-Aktivitäten auf der Erde an, den "Men in Black". Emotional unberührt, so als sei es das Alltäglichste, erklärt er seinem neuen Partner J (Will Smith) die Lage. Außerirdische können in menschliche Körper schlüpfen: Steven Spielberg ist einer, Michael Jackson ebenso. Elvis war einer, ist aber wieder nach Hause gegangen. Andere blieben und sind im Großen und Ganzen nette Kerle. - Der junge J, der als neues Mitglied der Einheit ausgebildet wird, schafft den Zugang zur erfrischend absurden Ausgangslage einer Geschichte, die zahllose Überraschungen parat hält. Haben die Aliens einmal Pause, ist es die wunderbar kontrast- und mitunter konfliktreiche Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren, die den Film trägt.

"Men in Black" greift in die Vollen, zeigt die skurrilsten Geschöpfe und ist dabei wesentlich fantasievoller als es die zahllosen Alien-Spektakel Mitte der 90er-Jahre ("Mars Attacks" usw.) waren. Eine perfekte Marketingstrategie sowie der sensationelle Einspielerfolg in den Vereinigten Staaten bildeten die Grundlage für den internationalen Erfolg.


Tom Ruder

Bild von: ZDF / Telemünchen
K (Tommy Lee Jones, links) und J (Will Smith) nutzen eine Art Blitzlicht, das einen sofortigen Gedächtnisverlust zur Folge hat. Rechts: die Alien-geplagte Pathologin Dr. Weaver (Linda Fiorentino).


Bild von: ZDF / Telemünchen
Agent J (Will Smith) hat soeben bei der Geburt eines putzmunteren Aliens geholfen.


Bild von: ZDF / Telemünchen
Agent K (Tommy Lee Jones, rechts) und Agent J (Will Smith) blicken auch dem schleimigsten Alien furchtlos ins Auge.


Bild von: ZDF / Telemünchen
Die Pathologin Dr. Laurel Weaver (Linda Fiorentino) hat Ärger mit einer ihrer Leichen (Vincent D'Onofrio).




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