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   Im Kino ab 15.12: King Kong - schlecht

    
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  Titel: Im Kino ab 15.12: King Kong - schlecht Verfasst am: 10.12.2005, 18:06   
 
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  • King Kong

    Peter Jackson lässt das berühmteste Monster der Filmgeschichte zu neuem Leben erwachen und kämpft dabei mit den ältesten Problemen des Kinos.

    V:UIP, NZ / USA 2005, R: Peter Jackson, D: Naomi Watts, Adrien Brody, Thomas Kretschmann u.a.

    Wenn Affen lieben ...

    (tsch) Früher sahen Katastrophenfilme so aus: Die ersten 75 Minuten ein wenig Handlung, danach die Katastrophe. Nach 100 Minuten war das Schauspiel vorüber. Oft genug gingen Regisseure auch in den vergangenen Jahren noch in diese dramaturgische Falle, und nur James Cameron wusste in "Titanic" mit dem naturgemäß auferlegten Spannungsbogen umzugehen. Auch in Peter Jacksons "King Kong" dauert es eine ganze Weile, bis das Monster auftaucht, aus dem - anders als noch vor Jahren bei "Godzilla" - diesmal überraschend im Vorfeld kein Geheimnis gemacht wurde. Rund 65 Minuten vergehen, und Peter Jackson tut sich schwer in dieser Zeit. Dann aber folgt Kongs Auftritt. Der Affe ist, wie soll man's sagen, erstaunlich lieb.

    Mit der Neuverfilmung von "King Kong" erfüllte sich Peter Jackson einen Herzenswunsch. Sicher, er hätte jeden Film fordern können. Nach dem gewaltigen Erfolg seiner "Herr der Ringe"-Trilogie hatte er nicht nur inhaltlich, sondern auch finanziell alle Möglichkeiten. 20 Millionen Dollar erhielt er selbst, mehr als jeder andere Filmemacher vor ihm. Der Regisseur als der Star? Dass es ausgerechnet der größte Katastrophenklassiker aller Zeiten ist, passt zu den hohen Ansprüchen des Neuseeländers. Zumal "King Kong", wenn man so will, "erlaubt" war. 30 Jahre sind seit der letzten ernst zu nehmenden Verfilmung vergangen. Die moderne Technik lässt neue Möglichkeiten zu, die Jackson auch zu nutzen versteht - einem Budget von rund 200 Millionen Dollar sei Dank.

    Dabei beeindruckt weniger der Affe selbst und schon gar nicht das andere Getier, das er auf der geheimnisvollen Skull Island hausen lässt. Dinosaurier? Jawohl, Dinosaurier! Schon wieder. Und zwar happig viele. Nein, vielmehr bindet Jackson seine Helden ganz selbstverständlich in die Story ein und gibt ihnen dabei alle "schauspielerischen Möglichkeiten". Mimik und Gestik, spektakuläre Stürze und Kämpfe - es ist viel möglich.

    Dabei hat der Film mit der altertümlichen Stop-Motion-Technik des Originals aus den 30er-Jahren einen schier übermächtigen, weil eben charmanten Gegner. Jackson erweist ihm seine Ehrerbietung, übernimmt ganze Szenen, hält sich brav an jede Dramaturgie des Originals, zumal ja auch das Remake in den 30er-Jahren angesiedelt ist. Kong wurde damals als das achte Weltwunder bezeichnet, und tatsächlich hatte die Welt dank der überragenden Tricktechnik Ähnliches bis dahin in den Kinos noch nicht gesehen. Gleiches würde sich heute, da dürfte sich Jackson keinerlei Illusionen hingegeben haben, nicht mehr erreichen lassen.

    Die erste Stunde des Films hinterlässt Skepsis. In einer unnötigen Ausführlichkeit stellt Jackson die Protagonisten vor, die später von drei Ausnahmen abgesehen ohnehin irrelevant werden. Wichtig nur: der erfolglose Regisseur Carl Denham (Jack Black), der einen Film auf einer bislang unerforschten Insel drehen will. Jack Driscoll (Adrien Brody), der wider Willen die Schiffsfahrt zu dem Eiland antritt und auf dem Weg als Autor das Buch zum geplanten Film fertig stellt. Und, natürlich: Ann Darrow (Naomi Watts), die weiße Frau, die dem Monsteraffen den Kopf verdrehen wird. Sie alle hatten, so scheint's, zunächst Anweisung, ähnlich überzogen und affektiert zu agieren wie es in den 30-ern im Kino der Fall war. Später dann fügen sie sich dem Monströsen, und gerade Naomi Watts wird zur wichtigsten positiven Überraschung des Films.

    Die letzten 120 Minuten des insgesamt drei Stunden langen Werkes gehören dann der Jagd: Kong jagt die Frau, die Menschen jagen Kong, die Dinos jagen die Menschen, Kong jagt die Dinos, Kong jagt die Menschen, und am Ende die Menschen wieder Kong - hoch droben auf dem Empire State Building, auf dem der Affe diesmal deutlich kleiner aussieht als noch im Original. Wahrlich spektakuläre, wenngleich inhaltlich doch überzogenen Szenen finden sich bei alldem, zuvorderst eine wilde Hatz aller Beteiligten durch den Dschungel, die im größten denkbaren Urzeit-Auffahrunfall mündet. Stark und auch ernsthafter: das Duell des Affen gegen die Urzeitwesen, die zuvor leider auch für eine Vielzahl ungewollt komischer Momente sorgen.

    Zwischen alldem macht Jackson Pausen, die er entweder mit den kleinen Widrigkeiten eines Dschungelmarschs oder der sich entwickelnden Beziehung zwischen King Kong und der weißen Frau füllt. Eben sie ist es, die dazu auffordert, den Film rückblickend sehr differenziert beurteilen zu müssen. Dass sich eine Form von Liebe entwickelt, daran ließ auch das Original ("King Kong und die weiße Frau" mit Fay Wray, 1933) keinen Zweifel. Doch Peter Jackson treibt es hier unglaublich weit und baut gar klischeehafte Romantik ein, wie sie einem Meg-Ryan-Weihnachtsfilm entstammen könnte. Nur zwei Beispiele: Kong und sein Mädchen vor dem Sonnenuntergang ließe man sich noch eingehen. Sie in New York gemeinsam Eis laufen zu sehen, ist indes des Guten nun wirklich zu viel, zumal die aufdringliche Musik von James Newton Howard kaum Raum für die eigene Fantasie lässt.

    Der Film treibt die Vermenschlichung seines tierischen Hauptdarstellers schlicht zu weit, übermittelt seine Botschaft allzu deutlich, gibt sich damit am Ende beinahe der Lächerlichkeit preis und wird zum Opfer seiner eigenen Perfektion. Denn Kong verliert dank exzellenter Computer-Möglichkeiten, die ihm Langeweile, Wut und sogar eine Art Lächeln ins Gesicht zaubern, das Bedrohliche, dass ihm sowohl im Original als auch in der ersten Neuverfilmung von 1976 innewohnte und das auch für die Überzeugungskraft und vor allem für die Komplexität der Geschichte notwendig ist. Was bleibt, ist ein perfektionistisches CGI-Spektakel - eine wilde Mixtur aus "Jurassic Park", "Godzilla" und "Love Story", die zu modern ist, um letztendlich überzeugen zu können.

    Kai-Oliver Derks


    Kehrt zurück in die Kinos: King Kong, das berühmteste Monster der Welt.
    Kehrt zurück in die Kinos: King Kong, das berühmteste Monster der Welt. (Foto: 2005 Universal Studios)

    Naomi Watts wird diesmal zur Sehnsucht Kongs, der - das haben die Jahre gezeigt -
    Naomi Watts wird diesmal zur Sehnsucht Kongs, der - das haben die Jahre gezeigt - "blond" bevorzugt. (Foto: 2005 Universal Studios)

    Jack Driscoll (Adrien Brody) muss auf dem geheimnisvollen Skull Island feststellen, dass die Legende von King Kong Wahrheit ist. Mit im Bild: Peter Jacksons ünübersehbarer Hinweis daraus, dass Kong ehemals wohl nicht alleine war.
    Jack Driscoll (Adrien Brody) muss auf dem geheimnisvollen Skull Island feststellen, dass die Legende von King Kong Wahrheit ist. Mit im Bild: Peter Jacksons ünübersehbarer Hinweis daraus, dass Kong ehemals wohl nicht alleine war. (Foto: 2005 Universal Studios)

    Carl Denham (Jack Black, links) und Captain Englehorn (Thomas Kretschmann) sehen sich auf der Insel Gefahren ausgesetzt.
    Carl Denham (Jack Black, links) und Captain Englehorn (Thomas Kretschmann) sehen sich auf der Insel Gefahren ausgesetzt. (Foto: 2005 Universal Studios)

    Die schöne Ann Darrow (Naomi Watts) hat es King Kong angetan ... was Wunder.
    Die schöne Ann Darrow (Naomi Watts) hat es King Kong angetan ... was Wunder. (Foto: 2005 Universal Studios)

    Im Dschungel wird Jack Driscoll (Adrien Brody) ein ums andere Mal überrascht.
    Im Dschungel wird Jack Driscoll (Adrien Brody) ein ums andere Mal überrascht. (Foto: 2005 Universal Studios)




      Titel: Verfasst am: 22.01.2006, 13:21   
     
    Gast

     

    Gast




     



    King Kong

    Nach seiner gelungenen Herr der Ringe-Trilogie, kam 2005 der neue Filmm von Peter Jackson. Er wurde weitgehend gelobt und nur etwas wegen der Überzogenheit kritisiert.
    Mich hat der Film allerdings kapital enttäuscht. Gestützt von seinem Erfolg bei der Ringe-Saga, versucht Jackson wieder durch bahnbrechende Effekte, den Zuschauer für sich zu gewinnen.
    Die Geschichte entwickelt sich langsam und dickflüssig, jegliche logischen Zusammenhänge werden dabei ausgelassen. Die pathetischen, finalen Dialoge werden allmählich zu Jacksons Markenzeichen und die Action-Szenen wechseln sich stur ab, nacheinander werden alle Kreaturen des Films gezeigt.
    Peter Jackson gelang es, in meinen Augen, nicht seinen früheren Erfolg zu wiederholen und es enstand ein King Kong-Remake, das bei weitem von seinen Vorgängern übertroffen wird.



      Titel: Verfasst am: 22.01.2006, 13:46   
     
    Phoenix

     

    Phoenix
    Gast



     



    Von Phoenix

    Liebe Cineastentreff-Redaktion, Ich habe mich vor kurzem mit meinem Benutzernamen von einem anderen PC eingeloggt und danach einen Beitrag zum Film King Kong geschrieben (s.o.).
    Doch es schien ein Problem zu geben und der Bericht wurde, als von einem "Gast" geschrieben, angezeigt. Könnte ees vielleicht eine Möglichkeit geben dieses Problem jetzt und in Zukunft zu beheben. Danke, im Vorraus.
    Phoenix



      Titel: Suche Bild vom Gehänge von King Kong Verfasst am: 14.04.2006, 22:58   
     
    Pullermann

     

    Pullermann
    Gast



     



    Eien Bekannte meinte das er sich den Film von King Kong geholt hätte u.a. weil man dort das Gehänge von Kong sieht.

    die ist etwas grosse*****fixiert

    Er meinte aber das man dort nix sieht.

    Und war deshalb auch relätiv entäuscht von den Film.

    In einigen Film Forums habe ich aber schon gelesen,
    das es doch was zu sehen gibt ,

    und es teilweise Öbzön wirkt und evtl auch nicht für Kleine Kinder Ok ist ständig so ein grossen Geschlechtsteil zu sehen.

    Ich habe jetz auch schon gegoogelt aber finde nix.

    Hat Jemand ein Bild oder Sreenshot von den Puller von den Affen ???

    grüsse von Pullermann



      Titel: Ganz, ganz grausam!!! Verfasst am: 01.05.2006, 22:08   
     
    Stevie

     

    Stevie
    Gast



     



    Dieses King Kong - Remake passt absolut in unsere Zeit. Es ist voller Effekte neben denen eine Handlung kaum noch nachvollziehbar ist. Hauptsache es ist BUNT!
    Peter Jackson scheint in diesem Film außerdem jegliches Gespür für Timing und Dramaturgie abhanden gekommen zu sein.
    Die erste Stunde zieht sich wie Kaugummi. Was der Originalfilm innerhalb weniger Minuten abhandelt dauert im Remake Ewigkeiten ohne auch nur das geringst Mehr an Tiefe zu erzeugen.
    Dann hofft man auf Besseres, als die Protagonisten endlich Skull Island erreichen, aber die Insel im Nebel wirkt an keiner Stelle mystisch oder geheimnisvoll, denn für solche Empfindungen wird dem Zuschauer gar keine Zeit gelassen. Die übertrieben brutal dargestellten Eingeborenen erwecken auch keinesfalls den Eindruck, Kong zu verehren oder gar zu fürchten, geschweige denn, dass man ihnen ein so monumentales Bauwerk wie die riesige Steinmauer zutrauen würde.
    Damit verliert Kong selbst ebenfalls jegliche Mystik und - wo wir gerade dabei sind zu entmystifizieren - ein einzelner Dinosaurier, der durch eine prähistorische Landschaft stapft wirkt bei weitem faszinierender, als die nüchterne Feststellung, dass die Dinos nicht ausgestorben, sondern alle nach Skull island abgewandert sind, weshalb hinter jedem Baum mindestens einer steht!
    Spätestens, wenn diese auch noch rennen und Massenkarambolagen veranstalten ist die Atmosphäre im Eimer.
    Wenn dann aber Ann Darrow dem Riesenaffen lustige Kunststückchen vorführt und der halbe Rettungstrupp von seltsamen Würmern aufgefressen wird fühlt man sich bei all der hohlen Schlag auf Schlag - Action, schlechten Dialgogen und überzogenen Darstellungen doch eher an den unsäglichen, aber doch wenigstens noch (unfreiwillig) komischen "Quatermain" - Film mit Richard Chamberlain erinnert!
    Tja und an dieser Stelle muss ich zugeben, dass mich dieser ganze Unsinn dermaßen gelangweilt hat, dass ich ihn nicht einmal zu Ende gesehen habe. Nach der King Kong - meets - Titanic -Sonnenuntergangsszene war es bei mir vorbei.
    Schwarz - Weiß - Filme mögen den "Nachteil" haben, nicht bunt zu sein, Stop - Motion kann sich mit CGI nicht messen und ein Film von 1933 mag nicht mehr zeitgemäß genug sein, aber wem Handlung, Dramaturgie und Atmosphäre wichtig sind und wer einen Film sehen möchte der noch eine echte Seele besitzt, der sollte diesen Computer - King Kong meiden wie die Pest!!



      Titel: Verfasst am: 02.05.2006, 11:57   
     
    Movie-Freak

     

    Movie-Freak
    Gast



     



    Ich finde der neue King Kong Film ist echt spannend !! Ich mag den Film sehr Smilie ein super Meisterwerk Film von Peter Jackson



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