Neuer Preis zur Berlinale
(tsch) Erstlingsfilme haben bei der diesjährigen Berlinale die Chance einen neuen Preis zu gewinnen: Eine internationale Jury aus drei Mitgliedern vergibt erstmals den Preis für den besten Erstlingsfilm, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Gestiftet wird die Auszeichnung von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF). Sie war auch an der Auszeichnung "Blauer Engel" beteiligt, die bis 2005 vergeben wurde und die nun der neue Preis ablöst. Wer ihn 2006 erstmals erhalten wird, entscheiden die italienische Schauspielerin Valentina Cervi, der Regisseur Goran Paskaljevic aus Serbien und Hans Weingartner ("Die fetten Jahre sind vorbei"). Bei den 56. Internationalen Filmfestspielen Berlin (9. bis 19. Februar 2006) wählen sie den Preisträger unter 13 Filmen in den Sektionen "Wettbewerb", "Panorama" und "Kinderfilmfest/14plus" aus. Der Gewinner wird am 18. Februar bei der offiziellen Gala im Berlinale-Palast bekannt gegeben. Das Preisgeld teilen sich dann Regisseur und Produzent.
|  Jury-Mitglied in Berlin: Der Regisseur Hans Weingartner wird mit zwei anderen Filmexperten darüber entscheiden, wer den neuen Preis für den besten Erstlingsfilm erhalten soll. (Foto: Delphi)
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