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Titel: Der Soldat James Ryan: Der beste 2. Weltkriegsfilm (27.8.)
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Verfasst am: 28.07.2006, 22:00
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Der Soldat James Ryan
(tsch) In gewisser Weise brachte Steven Spielberg mit "Der Soldat James Ryan" 1998 das zu Ende, was er Jahre zuvor mit "Schindlers Liste" begonnen hatte. Damals war es um die Judenverfolgung gegangen, um den Terror des Nazi-Regimes, um Rassenhass und Führerwahn. In "Saving Private Ryan" (Originaltitel) führt der Meisterregisseur die Grauen des Krieges selbst vor Augen. Mit austauschbaren Fronten, und am Ende siegt ... eigentlich niemand.
Die Geschichte beginnt 1944 mit dem Sturm der Normandie durch die US Army. Die erste Schlachtszene des Films wird niemand mehr vergessen, der sie im Kino gesehen hat. "Der Soldat James Ryan" offenbart die Brutalität des Krieges nicht nur anhand von Einzelschicksalen, sondern auch in Momentaufnahmen. Da prallt eine Kugel wie durch ein Wunder vom Helm des Soldaten ab. Er nimmt ihn ab, blickt fassungslos auf ihn und liegt im nächsten Moment darnieder, im Kopf getroffen.
Angeführt wird die Einheit durch Captain John Miller (Tom Hanks). Er und ein Spezialteam erhalten einen besonderen Auftrag: Sie sollen den Soldaten James Ryan (Matt Damon) ausfindig machen. Drei seiner Brüder sind bereits gefallen. Die Armee will ihn heimbringen zur Mutter, auch, um eine positive Wirkung bei der Öffentlichkeit zu erzielen. Miller und seine Männer schlagen sich durch die feindlichen Reihen.
Dabei lässt Steven Spielberg die Deutschen gesichtslos erscheinen. Kaum einer taucht auf, kaum einer ist erkennbar. Durchaus realistisch, so und nicht anders mag es den Soldaten damals auch erschienen sein. Natürlich gibt es eine Reihe pathetischer Momente im Laufe der überlangen Story. Sie gipfelt darin, dass es am Ende noch eine große Schlacht zu schlagen gilt. Dass der Gesuchte sich weigert, einfach so abzurücken, bevor seine Kameraden nicht in Sicherheit sind. Dieser Kampf wird Opfer kosten - prominente Opfer. Aber auch die braucht der Film, um seine ganze Wirkung zu erzielen. Nur namenlose Tote, das würde niemand glauben.
Bis in die Nebenrollen hinein ist das Epos stark besetzt: Tom Sizemore, Ted Danson, Ed Burns, Vin Diesel und Giovanni Ribisi standen unter anderem vor der Kamera. Zurecht war "Der Soldat James Ryan" einer der erfolgreichsten Filme der Jahre 1998 / 99. Mehr als 3,7 Millionen Deutsche gingen damals ins Kino. Dazu gab es fünf Oscars, die Beweis genug sind für Spielbergs sorgfältigen Umgang mit der Geschichte, den er demnächst ein weiteres Mal unter Beweis stellen will. Derzeit laufen die Vorbereitungen für das nächste große Regie-Projekt des beinahe 60-Jährigen. In "Lincoln" soll "Schindler"-Liam Neeson den 16. US-Präsidenten verkörpern.
Tom Ruder | Der Soldat James Ryan ProSieben 27.08.2006 22:00:00
 Nach der Landung in der Normandie im Jahr 1944 versucht Captain Miller (Tom Hanks), einen kühlen Kopf zu bewahren. (Foto: ProSieben / United International Pictures)
 Captain Miller (Tom Hanks, Mitte) und seine Männer, Mellish (Adam Goldberg, links) und Sergeant Horvath (Tom Sizemore, rechts) finden James Ryan (Matt Damon, dritter von rechts). Doch noch befinden sie sich in Feindesland. (Foto: ProSieben / United International Pictures)
 Captain Miller (Tom Hanks, links) kann Ryan (Matt Damon) aufspüren. Doch der will zunächst seinen Auftrag erledigen, ehe er nach Hause zurückkehrt. (Foto: ProSieben / United International Pictures)
 Regisseur Steven Spielberg und seine Darsteller beim Dreh zu "Der Soldat James Ryan". (Foto: ProSieben / United International Pictures)
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Verfasst am: 22.08.2006, 00:47
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Na, ja. "Der schmale Grat" von Malick war um längen besser.
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Titel: Da ging es um was anderes
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Verfasst am: 22.08.2006, 00:52
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Du hast recht, "Der schmale Grat" ist gut, zumindest bis James Caviezel durch den Dschungel entlang des Bachlaufs irrt. Da wird´s doch sehr lyrisch. Überhaupt geht es Malick wohl weniger um den 2. Weltkrieg als viel mehr um den Krieg an sich. Spielberg meint den konkreten Krieg und dazu hat er den besten Film gemacht. Jedenfalls kenne ich keinen besseren.
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Verfasst am: 22.08.2006, 09:31
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Da stimmt ich euch beiden zu, "Der schmale Grat" ist noch besser, aber auch "Wir waren Helden" und "Apocalypse Now" sind für meinen Geschmack noch besser.
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Verfasst am: 22.08.2006, 18:31
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@text driver:
"Patton" oder "The big red one" fand ich nicht sie Pathoslastig wie "James Ryan".
Spielbergs Film beeindruckt eher mehr durch die sehr realistisch dargestellte Landung in der Normandie in den ersten 30 min. Der Rest des Filmes? Na, ja. Der hätte auch vom Pentagon produziert sein können.
Das gleiche gilt auch für "Wir waren Helden". Mit "Apoklaypse Now" oder "Full Metal Jacket" kann man den eigentlich nicht vergleichen.
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Verfasst am: 22.08.2006, 18:50
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Der Brückenkampf am Schluss des Films und die totale Sinnlosigkeit der Aktion machen den etwas schwächeren Mittelteil (obwohl die Geschichte mit dem Deutschen auch wieder gut ist) wieder wett. Und für die ersten 30 Minuten gibt´s nicht Vergleichbares. Aber eins stimmt: "The Big Red One" ist dagegen die reine Anarchie, Krieg wird nur als Absurdität und Dummheit gezeigt, dafür gibt´s kaum Actionszenen. Und die meine ich mit "bester 2. Weltkriegsfilm" - die Kampfszenen sind bei Spielberg am beeindruckendsten, am erschreckendsten.
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Verfasst am: 25.08.2006, 13:30
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Ich gebe Silver recht dass Patton, The Big Red One oder auch The Deer Hunter, der glaub ich noch nicht genannt wurde, intensiver sind. Dennoch mag ich James Ryan, weil es schlicht und einfach tolles, pathetisches aber tolles Kino ist
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Verfasst am: 30.08.2006, 00:23
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sehr schöner Film, sehr empfehlenswert. auch zum mehrmaligen schauen .
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Verfasst am: 30.08.2006, 09:21
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der soldat james ryan ist einfach ein klasse kriegsfilm, den ich mir gerne oft ansehe (was bei mir mit kriegsfilm eher selten passiert). nur ist dieser film wirklich absolut voll mit amerikanischen klischees, aber daran darf man sich nicht stören
auch wenns von der story her um was anderes geht aber platoon find ich außerdem einfach toll!!!
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Titel: Ein Film der mich Emotional an den Tiefpunkt brachte
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Verfasst am: 14.09.2006, 22:29
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Also leute egal was alle sagen aber Der Film ist einfach hammer und zeigt uns allen wie hart und Schrecklich dieser Krieg war
Schon in den ersten 20min bekommen die leute mit schwachen nerven Heulkrämpfe aber von der mitte bis zum ende wenn immer ein soldat der amis stribt und nach mama schreit usw.
oder am ende wo auch (Tom hanks) stirbt.
Wenn man sich in die situation dieser Männer bringt einfach Schrecklich!!!
ich habe mir den film schon oft angesehen und bekomme immer noch an manchen stelen zu viel und bekommen keine luft mehr.
wenn man sich vorstellt wie die sich gefühlt haben müssen
was auch in diesem film sehr deutlich gezeigt wird
Der Soldat james Ryan ist einfach der beste Film über den WW2
ein meisterwerk
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