Zukunftsvisionen aus der Vergangenheit
(tsch) "Isobar" ist ein Begriff aus der Physik, und es ist der Titel eines Science-Fiction-Films, den der deutsche Regisseur Roland Emmerich vor 16 Jahren gemeinsam mit Dean Devlin in Hollywood drehen wollte - mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle. Bereits damals lagen die erwarteten Kosten für das Mega-Projekt bei 90 Millionen Dollar. Emmerich-Fans wissen: Aus dem Film wurde bislang nichts, der Special-Effects-Experte und Sensationsregisseur machte sich einen Namen mit Sci-Fi-Epen wie "Stargate" und "Independence Day". Nun will Produktions-Partner Devlin die alte Idee doch noch in die Tat umsetzen. Er schrieb das Drehbuch um und will noch vor Ende des Jahres mit den Dreharbeiten zu "Isobar" beginnen. Peter Winther, der mit Emmerich und Devlin bei der Produktion früherer Projekte zusammenarbeitete, soll Regie führen bei der Geschichte über ein futuristisches Szenario, in dem der Sauerstoff auf der Erde knapp wird und das Leben unter die Erdoberfläche verlagert werden musste. Wer als Darsteller im luxuriösen Untergrund-Zug von Los Angeles nach Tokyo in Gefahr geraten soll, wurde noch nicht angekündigt, wird in den USA aber vielleicht schon im nächsten Jahr zu sehen sein.
|  Eines der repräsentativen Science-Fiction-Werke von Roland Emmerich und Dean Devlin war "Independence Day" (1996). Nun will Devlin mit "Isobar" eine der ersten gemeinsamen Ideen des Duos endlich ins Kino bringen. (Foto: teleschau / Archiv)
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