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Titel: Thirteen Days: Der beste Film über die Kubakrise 1962 (30.9.
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Verfasst am: 03.09.2006, 17:33
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Thirteen Days
(tsch) Der Zuschauer wird sich an diesem Abend fragen müssen: Will er Kevin Costner live? Oder aus der Konserve. Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, wie er sich entscheiden wird. Im ZDF läuft "Wetten, dass ..?", und Thomas Gottschalk wird den Hollywood-Star auf der Couch begrüßen. Costner kommt, um seinen neuen Film vorzustellen. "Jede Sekunde zählt - The Guardian" startet am 12. Oktober in den deutschen Kinos. Da wird es SAT.1 mit einer Wiederholung des History-Thrillers "Thirteen Days" (2000) nicht einfach haben.
Zu Zeiten des Kalten Krieges war die Erde mehrfach in Gefahr. Doch niemals war die Welt so nah am Abgrund wie im Oktober 1962 in den Tagen der Kuba-Krise. Wer heute bei jungen Leuten nach den Ereignissen von damals fragt, wird in den seltensten Fällen eine Antwort erhalten. Roger Donaldsons "Thirteen Days" taugt als Geschichtsunterricht. Recht akribisch hält sich das spürbar sauber recherchierte Drehbuch von David Self an die realen Ereignisse von damals, als die Menschheit nur ein paar falsche Worte von ihrem Ende entfernt war.
Eigentlich wäre das ein typischer Fall für Oliver Stone gewesen. Euphorisch hätte er seinen Helden John F. Kennedy feiern können, der damals das Richtige tat. Viel Raum gibt die Geschichte für Spekulationen und Spektakuläres. Emotionale Zugänge zum Thema fänden sich viele: vom verängstigten Volk, das Vorratskäufe tätigte und zu Millionen in die Kirchen strömte, bis hin zur den jungen Kennedy-Brüdern, die plötzlich gemeinsam mit der russischen Führung das Schicksal der Welt in ihren Händen hielten. - Aber: Wie gut, dass Stone diesen Film nicht gedreht hat. So wurde aus "Thirteen Days" kein subjektives Urteil über die Historie, sondern ein sachliches, höchst informatives und dabei glaubwürdiges Drama mit dokumentarischen Zügen.
Chronologisch berichtet der Film über die Krise. Im Oktober 1962 entdecken amerikanische Aufklärungsflugzeuge über Kuba Truppenbewegungen. Es wird klar, dass die UdSSR 32 nukleare Raketen stationiert, die innerhalb weniger Minuten alle Großstädte der USA zerstören könnten. Präsident John F. Kennedy (Bruce Greenwood) ruft seinen Krisenstab zusammen. Was folgt, ist Politik. Pure Politik, die vielfach aus Reden, aus Diskussionen, aus persönlichen Interessen, aus unterschiedlichen Erfahrungen und emotionalen Zuständen aller Beteiligten resultiert.
Den Zugang ins Oval Office öffnet dabei Kenneth O'Donnel (Kevin Costner), persönlicher Sicherheitsberater des US-Präsidenten. Eine authentische Figur, die vom "Wall Street Journal" einmal als "wichtigster Mann im Weißen Haus neben dem Präsidenten" bezeichnet wurde. Später, nach den Morden an Bobby und John F. Kennedy, zerbrach auch er, begann zu trinken und starb früh. Im Film nun steht er mal als Ratgeber, mal nur als Beobachter da und ist dabei das Bindeglied zwischen der Regierung und dem Volk, das ansonsten vollkommen unbeachtet bleibt. Er wird Zeuge der Dynamik, die Politik entwickeln kann, leidet spürbar unter der Angst vor dem drohenden Konflikt und ist gleichzeitig neben Bruder Bobby (Steven Culp) wichtigste Bezugsperson des Präsidenten.
Dem gegenüber steht ein Militär, das in "Thirteen Days" ganz anders als sonst im amerikanischen Kino keine Heldenrolle hat. Der Film ist reich an Szenen, die deutlich machen, wie umstritten der Präsident damals bei den Hardlinern war. Belegt ist das durch eine Reihe von Zeugenaussagen und Tonbandaufzeichnungen, die der Autor mitunter im Originaltext ins Drehbuch übernommen hat.
Kai-Oliver Derks | Thirteen Days SAT.1 30.09.2006 20:15:00
 Kevin Costner spielt in Roger Donaldsons "Thirteen Days" Kenny O'Donnel, den Berater von US-Präsident John F. Kennedy während der Kubakrise. (Foto: SAT.1 / New Line Productions. Inc.)
 Erfolgreich bis zu den Schicksalstagen im Oktober 1962: Kenny O'Donnel (Kevin Costner, links) und John F. Kennedy (Bruce Greenwood). (Foto: SAT.1 / New Line Productions. Inc.)
 Durch die Augen des Präsidentenberaters und Vertrauten, Kenneth P. O'Donnel (Kevin Costner), werden die Geschehnisse jener 13 Tage im Oktober 1962 zu neuem Leben erweckt (Foto: SAT.1 / New Line Productions. Inc.)
 Für Kenneth P. O'Donnel (Kevin Costner, rechts), den persönlichen Sicherheitsberater von Präsident John F. Kennedy (Bruce Greenwood, Mitte) und ehemaligen Harvard-Klassenkameraden von Bundesstaatsanwalt Robert F. Kennedy (Steven Culp), beginnt zunächst ein Tag wie jeder andere. (Foto: SAT.1 / New Line Productions. Inc.)
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Verfasst am: 03.09.2006, 17:50
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Ist aufjedenfall sehenswert meiner Meinung nach!!!
Hab ihn letztens erst auf DVD geschaut!
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Verfasst am: 07.09.2006, 10:33
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von der story und den schauspielern auf jeden fall gelungen, absolut sehenswert, nur einfach ein absolut politischer film, nichts für leute die nur auf action und spannung stehen
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Verfasst am: 07.09.2006, 13:27
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War eine wahnsinns Krise damals, die die Welt ganz kurz vor einen Atomkrieg, respektive den 3. WK, gestellt hat. Und das fängt der Film ein. Sollte sich absolut jeder mal angucken. Man kommt ja auch mal 2h ohne Muskeln und Machosprüche aus.
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Verfasst am: 07.09.2006, 14:43
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Ich denke auch, dass der Film sehr gelungen ist, nur etwas komisch, dass die Fernsehzeitungen ihn als Kömodie darstellen, das ist er ja nun wirklich nicht.
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Verfasst am: 07.09.2006, 15:09
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komödie?? das habe ich aber über den film noch nie gelesen. waren das echt mehrere zeitschriften? sonst kann ja mal ein fehler passieren...wäre aber sonst ganz schön dämlich!
@JohnMelmoth:
| Zitat: | | Man kommt ja auch mal 2h ohne Muskeln und Machosprüche aus. |
ganz meine meinung von sowas gibts heute leider sowieso schon viel zu viele filme...
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Verfasst am: 07.09.2006, 15:25
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Also, ich habe Komödie sowohl in der TV Spielfilm als auch in der TV Today gelesen und auch in rtv aus der HAZ.
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Verfasst am: 07.09.2006, 15:36
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mal ehrlich aber was sind das denn für eumel die da arbeiten und so nen mist verzapfen können??
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Verfasst am: 07.09.2006, 17:14
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menschen sind das und dazu noch wahrscheinlich sehr cognitiv suboptimiert
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Verfasst am: 07.09.2006, 17:18
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gefällt dir etwa meine ausdrucksweise nicht?
aber fernsehzeitschriften sind sowieso so sowas...ich guck einmal in die tvspielfilm, da bewerten die z.b. die neun pforten als mittelmäßig, guck ich ein anderes mal rein wird der als gut bewertet. sowas find ich albern. klar, das machen nicht immer die gleichen leute, aber sowas wirft nen komisches licht auf die zeitschrift find ich!
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Verfasst am: 07.09.2006, 21:17
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tut es auch
einen rat kauf dir keine zeitschrift mit berwertung oder glaube nicht mehr an die bewertung
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Verfasst am: 07.09.2006, 21:23
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ach was ^^ die bewertungen stimmen meistens, nur halt nicht immer, und das filmquiz ganz hinten in der tvpielfilm ist auch cool
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