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Lyrik

Der harte Beat der Agonie

Der harte Beat der Agonie

Lütfiye Güzel neuer Lyrikband „Trist Olé!“

Die Dichterin Lütfiye Güzel ist „1972 in Duisburg mit 3 Büchern auf die Welt gekommen“, wie es auf der Rückseite ihres dritten Buches innerhalb von nur knapp zwei Jahren heißt. Nach „herzterroristin“ (2012) und „Let's Go Güzel“ (2012) rundet sie mit dem druckfrischen „Trist olé!“ (Dialog Edition, Duisburg) ihre Trilogie mit düsteren Versen ab, die in bukowskihaftem Beat von der Tristesse des Ruhrpott-Alltags erzählen.

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Mohammad Ali Shakibaeis Briefgedichte

Mohammad Ali Shakibaeis Briefgedichte

Deutsches Debüt des iranischen Lyrikers

„Ich berühre das Meer erst wenn Du kommst“ lautet der poetische Titel von Mohammad Ali Shakibaeis neuem Lyrikband, der sein deutsches Debüt ist. Ursprünglich erschien der Band mit Briefgedichten bereits vor einigen Jahren in einem kleinen Verlag in Teheran. Der Wuppertaler NordPark-Verlag legt nun die von Hossein Mansouri übertragene deutsche Fassung vor.

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Shahin Najafi: Wenn Gott schläft

Shahin Najafi: Wenn Gott schläft

Die Wut der Trauer: Songs & Gedichte

Diktaturen haben panische Angst vor Literatur. Das war immer so, wird immer so sein und setzt all jenen etwas entgegen, die meinen, Literatur bewirke heute nichts mehr. Aber auch hierzulande kann Literatur noch etwas bewirken. Den Effekt in der Diktatur beschreibt der Musiker Shahin Najafi sehr treffend in seinem jüngst erschienen Buch „Wenn Gott schläft“: Als Kind und Heranwachsender war er ein Frömmler, ging in die Moschee, betete, war weitestgehend obrigkeitstreu. Doch dann begann er zu lesen. Dichter, Philosophen. Und mit dem Lesen kam der Zweifel, kam das Hinterfragen des Status Quo, der gesellschaftlichen Strukturen und der Hintergründe. Es kam die Reflexion und die Ablehnung von Autoritäten. Leser sind schlechte Untertanen, die Mächtigen wissen das. Deshalb herrscht in Iran, Najafis Geburtsland, eine rigide Zensur.

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Martina Weber: erinnerungen an einen rohstoff

Martina Weber: erinnerungen an einen rohstoff

Von der Sachlichkeit zur Empfindsamkeit der Verse

Martina Weber aus Frankfurt ist aufmerksamen Lyriklesern schon länger ein Begriff. Seit Jahren veröffentlicht sie ihre Gedichte in Anthologien und Literaturzeitschriften, hat den Heinrich-Vetter-Preis und den Georg K. Glaser-Förderpreis gewonnen, sowie das 2009 erstmals ausgeschriebene Frankfurter Autorenstipendium. Es gibt nur wenige Dichter, bei denen man ab einem gewissen Punkt ungeduldig auf eine Buchveröffentlichung wartet, damit man der Vereinzelung entfliehen und tiefer in ihr Werk eintauchen kann. Martina Weber ist so eine Dichterin. Nun erscheint pünktlich zu Leipziger Buchmesse ihr Debüt „erinnerungen an einen rohstoff“ im Poetenladen Verlag.

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Shams Langrudi: Ich laufe auf deinen Füßen

Shams Langrudi: Ich laufe auf deinen Füßen

Gedichte eines modernen persischen Klassikers

Mit einer Gesamtauflage von über fünftausend Exemplaren gilt Shams Langrudi, Jahrgang 1950, als einer der meistgelesenen Lyriker Irans. Das zeigt vor allem eins: Obwohl die Wertschätzung für Dichter in Iran wesentlicher höher ist als hierzulande und sie eine wichtigere Rolle in der Alltagskultur spielen, werden nicht zwangsläufig auch mehr ihrer Bücher gekauft. Umso beachtlicher, dass Langrudis Werk nun erstmals auch den deutschen Lesern zugänglich gemacht wird: Seine von der Lyrikerin Leila Nouri Naini ins Deutsche übertragene Sammlung von Liebesgedichten eröffnet eine Reihe von Übersetzungen moderner persischer Poesie im Bremer Sujet Verlag.

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