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Cineastentreff Kino Film Inside - Film-News, Portraits und Interviews

Inside - Film-News, Portraits und Interviews

Catena: fünf Genres, ein Film

Catena: fünf Genres, ein Film

CineTreff im Gespräch mit Regisseur Falko Jakobs

Innovatives Kino ist selten in Deutschland und hat es schwer. Das hat den jungen Filmemacher Falko Jakobs nicht davon abgehalten, seinen Film „Catena“ gänzlich unabhängig, ohne Fördermittel oder Verleih auf eigene Faust zu produzieren – und der Erfolg gibt ihm Recht. 2012 gewann „Catena“ erst den Award of Merit beim Indie Fest in den USA, danach den Director’s Choice Award beim Indie Spirits Film Festival in Colorado. Nun ist „Catena“ auch in Deutschland fürs HomeCinema erhältlich – als VOD bei Vimeo. CineTreff sprach mit Falko Jakobs über seine Arbeit.

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20. Internationales Trickfilmfestival Stuttgart

20. Internationales Trickfilmfestival Stuttgart

Blind Date mit „Angie“

Dass Politiker tricksen können, ist bekannt. Dass sie aber unter die Trickfilmer gehen, wäre neu. Immerhin: Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich zur Eröffnung des 20. Internationalen Trickfilmfestivals eine Erklärung der Stop-Motion-Technik in den Mund legen lassen, wie sie die viel zitierte schwäbische Hausfrau nicht besser hätte formulieren können: Mit dem Einkaufswagen den Gang im Supermarkt versperren, dann ein Stück bewegen, wieder stoppen und so weiter. Jenseits der Parodie steckt in dem Bekenntnis zu Stop-Motion aber ein Stückchen Wahrheit. Der Puppentrick erlebt derzeit einen Höhenflug, und zwar nicht nur in 3D-Filmen wie „ParaNorman“ oder „Frankenweenie“. Konsequenterweise ging der Hauptpreis im stark besetzten Internationalen Kurzfilmwettbewerb an eine Stop-Motion-Animation: „Oh Willy“ von den Belgiern Emma de Swaef und Marc James Roels räumte auch in Stuttgart groß ab, nachdem ihr Film schon auf vielen anderen Festivals erfolgreich war.

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Je härter die Realität, desto kreativer das Kino

Je härter die Realität, desto kreativer das Kino

goEast Festival in Wiesbaden

In Georgien gibt es nur noch zwei Kinos. Und doch kommen aus der ehemaligen Sowjetrepublik ästhetisch beindruckende Filme voller Kraft und Genauigkeit. Bereits zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren gewann mit „In Bloom“ ein georgischer Film dem Hauptpreis beim goEast-Festival in Wiesbaden. Fast könnte man schon von einer neuen georgischen Welle sprechen, ähnlich wie in Rumänien oder Griechenland, wo ebenfalls kreative Geister mit schwierigsten materiellen Bedingungen zu kämpfen haben.

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Die Filmkiller sind los

Die Filmkiller sind los

UFA macht auf Problematik illegaler Downloads aufmerksam

Mit der Kampagne "Die Filmkiller - es geht um Deine Filme" wendet sich die UFA in Partnerschaft mit der GWFF gezielt an Kinder und Jugendliche, um in der Next Generation früh ein Bewusstsein für die Konsequenzen illegaler Downloads zu schaffen. Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein motiviertes Filmteam, dem auf dem Dreh langsam aber sicher "das Licht ausgeht", weil allzuviele Zuschauer Filme streamen anstatt ins Kino zu gehen, fernzusehen oder legale Webangebote zu nutzen. Auf der Webseite www.die-filmkiller.de findet man neben dem eigens produzierten Kurzfilm "Die Filmkiller" ein witziges Making Of und das interaktive Filmset, auf dem die Kids allerhand entdecken und über das Arbeiten in der Filmbranche erfahren können.

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Tina Gharavi: Die Situation wird kippen

Tina Gharavi: Die Situation wird kippen

Im Interview mit der Regisseurin von „I Am Nasrine“

Zur Zeit läuft „I Am Nasrine“, das Spielfilmdebüt der iranischstämmigen Regisseurin Tina Gharavi, auf Festivals weltweit, im Februar soll er auf DVD erscheinen. Beim Brooklyn Film Festival wurde er für das Beste Drehbuch ausgezeichnet, war außerdem für einen BAFTA Award nominiert. Ben Kingsley bezeichnete ihn als „wichtigen und sehr notwendigen Film“. Gharavi zeichnet darin das einfühlsame Portrait einer jungen Iranerin, die nach England flüchtet und dort zwischen allen Stühlen sitzt auf der Suche nach einer neuen Identität. Ein Film, der nicht nur ein Schlaglicht auf die heutigen Verhältnisse in Iran wirft, sondern auch das Dilemma von Flüchtlingen in den Mittelpunkt stellt, die sich mit einer neuen Kultur arrangieren wollen, ohne die eigene aufzugeben oder zu verleugnen. Gharavi drehte Teile des Films ohne Drehgenehmigung in Teheran – ein gefährliches Unterfangen. Auf dem Höhepunkt der Zusammenstöße zwischen Opposition und Regierungskräften nach den Wahlfälschungen im Juni 2009 schmuggelte sie das Material außer Landes…

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