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Theater
Theaterpremiere: Die Melancholie der VenusDie Identität als SpielEs gibt Theaterstücke, die sieht man sich bloß einmal an und gut ist. Es gibt Theaterstücke, die brennen sich nachhaltig ins Gedächtnis. Und es gibt Theaterstücke, die man sich mehrmals ansehen will, um immer wieder etwas neues zu entdecken, am Spiel der Perspektiven teilzuhaben und sich in die (Selbst)Reflexion zu trauen. Zur letzteren Kategorie gehört Lars Zastrows Solostück „Melancholie der Venus“ mit Sandra Kouba in der Hauptrolle, das am 27. April 2011 im Kölner Theater Tiefrot uraufgeführt wird.» weiter lesen Anzeige
Captain Retro, Walter Matthau und Jerry Stiller BurgdorfErst Buhrufe, dann ApplausWer bei mittelmäßigem bis schlechtem Wetter abends noch seine warme Stube verlässt und sich auf den Weg macht, der weiß in der Regel gerne, was ihn erwartet. Normalerweise kein Problem, und gerade vor Weihnachten gibt es ja vielfältige Anlässe: die betriebliche oder vereinsinterne Weihnachtsfeier, letzte Panikkäufe für die Lieben, bei Werktätigen vielleicht die letzte Sitzung des Jahres. Wer hingegen wie ich die Pflichttermine des scheidenden Jahres bereits hinter sich gebracht hat, kann sich frisch und frei treiben lassen und sich den angenehmen Dingen des Lebens hingeben – einem Abend mit Cineastik der Extraklasse beispielsweise, wie er für den 11. Dezember in Burgdorf angekündigt war.» weiter lesen
„Lolita“ im Theater TiefrotLolita meets Clockwork OrangeErst Woyzeck, nun Lolita – das Kölner Theater Tiefrot arbeitet sich derzeit an den Klassikern ab. Das zieht freilich Publikum an, das sonst eher selten seinen Weg in die kleine Off-Theater-Szene findet, und dadurch leider einiges verpasst. Nach einer Bühnenfassung von Oliver Reese inszenierten Intendant Volker Lippmann und seine Lebensgefährtin Gila Abutalebi nun Nabokovs Stoff – mit originellem Bühnenbild und einer Clockwork-Orange-Atmosphäre.» weiter lesen
Theaterwerkstatt Pilkentafel spielt Kafkas VerwandlungDem Text einen Raum geben, in dem er sich entfalten kannEines Morgens entdeckt Gregor Samsa, nach qualvoll vergeblichen Bemühungen, aufzustehen, dass er ein Käfer ist. Der Schrecken nimmt seinen Lauf. Diesen inszeniert das Theater Pilkentafel mit bühnenbildnerischem Ideenreichtum und großartiger schauspielerisch - artistischer Präsenz.» weiter lesen
Rheinische Rebellen: Goethe vs. Hegemann"Deine Fassade beginnt zu bröckeln" in der Halle Kalk (Köln)Kann man das Werk des Klassikers Goethe mit den Texten der skandalumwitterten Helene Hegemann in einen sinnvollen Zusammenhang bringen? In ihrer Inszenierung „Die Fassade beginnt zu bröckeln“ in der Halle Kalk in Köln entdecken die Rheinischen Rebellen 2.0 erstaunliche Parallelen und entwerfen ein wildes und kunterbuntes Gesamtkunstwerk.» weiter lesen LiteraturTipps
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